Freitag, 8. Dezember 2006

Anbetungsnacht für die Ungeborenen ohne Zwischenfälle

Christus ist unendlich barmherzig, wenn wir Seine Gnade annehmen.
In der Nacht auf Mariä Empfängnis konnten zahlreiche Gläubige (alles in allem etwa 50 Personen) in der Edith-Stein-Kapelle der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) trotz angekündigter Störaktionen (siehe http://at.indymedia.org/newswire/display/56102/index.php) ohne Zwischenfälle beten und durch ihr nächtliches Wachen für die Opfer der Abtreibungsindustrie bitten.

Diese Opfer sind nicht (nur) die getöteten Kinder, denn diese dürfen wir in Gottes Gnade wissen. Die eigentlichen Opfer sind die Frauen, die direkt oder indirekt zu einer Abtreibung überredet, verführt oder oft auch gezwungen werden, - und deren Angehörige und Freunde sowie die Ärztinnen und Ärzte und das dazugehörige Personal, die teilweise freiwillig, teilweise aber auch mehr oder weniger gezwungenermaßen Abtreibungen durchführen.


Ihnen muss unser Gebet und unser Opfer und auch unsere Liebe um Christi willen gelten. Um ihretwillen schwitzte Jesus Christus Blut am Ölberg in der Nacht vor seinem Kreuzesopfer auf Golgotha, um ihretwillen ließ er sich ans Kreuz schlagen. Diese Menschen sind es, die, um ihre eigene Schuld zu verdrängen, Mittäter suchen und lauthals verkünden, sie seien keine Sünder. Diese Menschen sind es, die gerettet werden müssen. Denn es ist letztlich ein Kampf um die Seelen. (Vergessen wir dabei nie, dass auch wir bloß arme Sünder sind, und dass Jesus auch angesichts unserer Sünden litt.)
Dass diese Anbetungsnacht ohne Störaktionen abgelaufen ist, dürfen wir Gott danken. Wir müssen weiterhin mutig und offen die Wahrheit bekennen und gegen die Lüge aufstehen, - dies aber in aller Ruhe und in Demut und vor allem aus Liebe zum Nächsten um Christi Blut willen. Was der Vater der Lüge und der Feind des Menschen von Anfang an am meisten hassen dürfte, ist die Wahrheit und die Liebe um Christus willen.
Gottes Segen,
-jk-

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo!

Auch ich war bis ca 21.30 bei der Anbetung. Diese war an und für sich recht schön gestaltet. Was mich allerdings gestört hat war, dass während der Anbetung nur ca 7 Personen (hauptsächlich weiblich) anwesend waren. Als ich die Kapelle verliess standen beim Eingang mindestens weitere 10 Personen (hauptsächlich männlich) die als "Türsteher"?!? ihren "Dienst" versahen. Jedenfalls wäre der Sache wesentlich mehr gedient gewesen wenn auch nur die Hälfte davon mitgebetet hätte ...

lg mawi

Anonym hat gesagt…
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Nolasker hat gesagt…

Liebe Mawi,
die Kritik ist angekommen, vielen Dank. Ich bin mir aber sicher, dass jeder von uns einen guten Grund dafür hatte, gerade das zu tun, was er eben in dem Moment musste. (Ich zum Beispiel habe einen dringenden Notfall in der Familie gehabt, weswegen ich mich nur um das Notwendigste gekümmert habe und dann wieder die Heimreise nach NÖ antreten musste.)
Trotzdem: ich gebe dir voll Recht.

Bis zum nächsten Mal und Gottes Segen!

Jürgen

Anonym hat gesagt…
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Nolasker hat gesagt…

Liebe Mawi,
ein Mitbruder von mir war, nachdem du und ich das Geschehen verlassen hatten, nach seiner Arbeit (gegen Mitternacht) in der Edith Stein Kapelle bei der Anbetung, und hat mir berichtet, dass es sehr schön war. Allerdings ist er nicht so ein Freund von Gitarrenmusik in der Kirche und ist nach dem Beten wieder gegangen. Aber das ist ok.

Was ich damit sagen will ist, dass es in jedem Fall super ist, dass solche Anbetungsnächte veranstaltet werden, weil jeder nach seinen Möglichkeiten teilnehmen kann. - Obwohl grade die Zeit von 2 bis 4 extrem hart ist. Aber auch das ist gut so. Es soll ja nicht nur Spass machen.

Jürgen