Samstag, 27. Januar 2007

Trauerfeier für Hrant Dink gerät zu großartigem Glaubensbekenntnis in der Türkei

Wie kath.net berichtet, nahmen an der Trauerfeier für den türkisch-armenischen christlichen Journalisten Hrant Dink in Istambul an die 100.000 Menschen teil. Dink war am 19. Jänner vor dem Verlagshaus der Wochenzeitung "Agos", deren Chefredakteur er war, erschossen worden. Der christliche Journalist hatte immer wieder zur Versöhnung zwischen den Armeniern und Türken aufgerufen und war daher nicht nur bei den Armeniern, sondern auch bei den türkischen Moslems ein geachteter Mann, - seinem Mörder und dessen Hintermännern war jedoch ein Dorn im Auge, dass Dink immer wieder den Völkermord an den Armeniern durch die Türken thematisiert hatte. Sein Mörder, ein junger arbeitsloser Türke, sah in ihm einen Verräter der Türkei.

Bei der Trauerfeier wurden zahlreiche Bibelstellen, v. a. aus dem Neuen Testament verlesen und es wurde betont, dass das Christentum die Religion der Versöhnung sei. Türkische Medien berichteten teilweise unverkürzt. Alleine das wird als kleine Sensation gewertet. Das Glaubenszeugnis von Dinks Gattin, Verwandten und Freunden ist umso stärker 'angekommen', weil jeglicher Aufruf zur Rache oder Vergeltung ausblieb.
O Herr, gib Hrant Dink die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihm, lass ihn ruhen in Frieden. Lass seinen Tod Anlass zu vielen Bekehrungen sein.
-jk-

Wirken im Verborgenen - Hilfe im SUDAN



Der Trinitarierorden und der Mercedarierorden haben in Karthoum/SUDAN ein Haus zur Aufnahme von Waisenkindern und Kindersoldaten errichtet. http://www.mercede.it/public/index.php?pid=45
Auch der Fidesdienst des Vatikan berichtet über dieses Hilsprojekt der Trinitarier und der „Azione Libradora“ der Mercedarier: http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=6056&lan=deu

Dort werden Kinder aufgenommen, deren Eltern entweder ermordet oder vertrieben wurden. Oftmals werden diese Waisenkinder als Kindersoldaten missbraucht. Diese Erlebnisse rufen für uns unvorstellbare seelische Verletzungen in den jungen Menschen hervor.

Der Loskauf bzw. die Befreiung dieser im Sklavendienst stehenden Kinder ist hochgefährlich und muss daher auch so weit wie möglich im Verborgenen, unter Auschluss allzugroßer Medienpräsenz geschehen.

Die Wiener Mercedarierkommende sammelt Spenden für dieses große Projekt des Ordens und ersucht auch Sie dringend um einen kleinen Beitrag:
RLB NÖ-Wien
Kto 2.585.966
BLZ 32 000
IBAN AT133200000002585966
BIC RLNWATWW
Kennwort "SUDAN"

Hilfswerk S. Maria de Mercede, Spendenphilosophie und nähere Informationen

Ein ewiges Vergelt's Gott,
Jürgen Kotzian
Hospitalier

Gemeinsame Erklärung von 14 Hilfsorganisationen zur Lage in Darfour


Die Lage in Darfour/SUDAN ist nicht nur für die arme, verfolgte und notleidende Bevölkerung katastrophal. Auch die Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisationen im Lande sind oftmals in Lebensgefahr.


Um auf die Tragweite dieser Situation aufmerksam zu machen haben 14 Hilfsorganisationen, die sich im SUDAN engagieren, eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Lesen Sie diese hier im Volltext.
-jk-


Montag, 22. Januar 2007

Interessanter Beitrag zur Abtreibungsdebatte

Das Bild stammt von einem Weblog http://blog.amon.cc/Topic.aspx?id=1914 wo unsere Dokumentation der ÖH-Abtreibungswerbung dargestellt und offen diskutiert wird. Zu sehen sind exemplarisch US-Abtreibungsgegner.
Zitat: Auslöser der Geschichte war die ÖH-Frauenreferatsaktion: "Abtreibung - Frauenrecht". Gegen diese Aktion hat sich ein christlicher Orden namens Mercedarier sehr deutlich geäußert. Soll Abtreiben straffrei erlaubt sein? Ist dies eine Kernkompetenz des ÖH-Frauenreferats? Oder ist die ÖH bloß ein subventioniertes Sprachrohr "der Grünen"? UPDATE 11.01.07: Terminänderung des Informationsabend & Proteste gegen neues "Zentrum für Sexualmedzin" Zitat Ende.
http://blog.amon.cc/Topic.aspx?id=1914
Wobei ich klarstellen möchte, dass wir niemals behauptet haben, die ÖH sei ein 'subventioniertes Sprachrohr der Grünen'. Der Mercedarierorden ist betont unpolitisch und schon gar nicht parteipolitisch.

--jk--

Sonntag, 21. Januar 2007

Christliches Bekenntnis - Was macht eigentlich Rocco Buttiglione?


Auf dem Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig wurde darüber diskutiert, ob Christen bei Bewerbungsgesprächen über ihren Glauben offen sprechen sollten.



Das bringt mich auf die Frage: Was macht eigentlich Rocco Buttiglione gerade?


Wir erinnern uns, dass Buttiglione als EU-Kommissar verhindert wurde, weil er sich offen zur katholischen Morallehre bekannt hat. Hier einige alte Pressemeldungen zur Erinnerung:













Wer des Italienischen mächtig ist, kann sich ja hier auf seiner Website informieren. Diese wurde jedoch leider im Juni 2006 das letzte Mal aktualisiert.



Eine Frage, die ein Dauerbrenner zu sein scheint: Ist offen bekannter Glaube heute noch gesellschaftsfähig? Nicht nur im privaten Berufsleben, auch und vielleicht besonders in der Politik scheint ein offenes christliches Bekenntnis oder gar das offene Eintreten für christliche Werte und ein christliches Grundsatzprogramm eher ein Karrierehindernis zu sein.


-jk-

Warum Schriftsteller die lateinische Messe wiederhaben wollen

Die vollständige Freigabe des Tridentinischen Ritus ist umstritten. Papst Benedikt XVI. will es. Autoren wie Martin Mosebach und Botho Strauß, Ulla Hahn ebenfalls. Sie unterstützen das "Manifest zur Wiederzulassung der überlieferten lateinischen Messe".

Ein Artikel von Paul Badde in der Zeitung 'Die Welt' beschäftigt sich mit dem Thema der unbeschränkten Wiederzulassung der hl. Messe im überlieferten lateinischen Ritus.

-jk-

Freitag, 5. Januar 2007

Mohammed, der einst Jesus war

Zu der gegenwärtig rasch fortschreitenden Forschung auf dem Gebiet des frühen Islams, der Entstehung des Korans usw. sei auf einen populärwissenschaftlichen Beitrag von ANNE-CATHERINE SIMON hingewiesen, der in der Wiener Zeitung 'Die Presse' vom 19.12.2006 unter dem Titel "Mohammed, der einst Jesus war" erschienen und hier im Internet zu finden ist:
http://www.diepresse.com/textversion_article.aspx?id=606249

Dr. Christoph Heger