Samstag, 31. März 2007

Grammatikfehler als äußeres Zeichen der Demut

Thomas Shawn hat auf seinem sehr schönen Weblog den Titel desselben hinterfragt. Bis dato lautete dieser "Ad Jesu per Mariam", also "zu Jesus durch Maria" - mit einem kleinen Fallfehler im Lateinischen, da die Päposition ad den Akkusativ und somit das Akkusativsuffix m verlangt.

Shawn sinniert darüber, dass es, obwohl seine zwei Jahre Latein in der Schule bereits 20 Jahre her seien, für einen römischen Katholiken eigentlich schade sei, dass er die Sprache seiner heiligen Mutter Kirche nicht ausreichende beherrsche, um so einen Fehler schon zu Anfang zu vermeiden. Er sieht sich darin exemplarisch für den größten Teil der Kirche seit dem zweiten Vatikanischen Konzil.

Als äußeres Zeichen dieses Mangels und um auf diesen nachdrücklich hinzuweisen verzichtet Thomas Shawn auf eine Korrektur seines Fehlers und fügt stattdessen nur ein minuskles m in der Titelzeile ein.

AD JESUm PER MARIAM: On the Title

Das Wichtigste dabei ist aber: Thomas Shawn hat die Worte "Durch Jesus zu Maria" aus dem Goldenen Buch des hl. Grignon von Montfort.

Dear Thomas, brother in Mary, God bless you!

Französ. Bischofsversammlung ruft zur Hilfe für Darfour auf

Lourdes (Fidesdienst) - Am 29. März ging die Vollversammlung der französischen Bischöfe wegen der Beisetzungsfeier für den verstorbenen Erzbischof von Rennes, Francois Saint-Macary, einen Tag früher als geplant zu Ende. Zum Abschluss der Arbeiten lancierte der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von Bordeaux, Kardinal Jean-Pierre Ricard, einen Appell für Darfur im Hinblick auf die humanitäre Katastrophe, die sich in dieser Region abspielt.In einer Verlautbarung erinnert er daran, dass der Konflikt in Darfur keinen „Aufzählung einfacher Zahlen bleiben dürfe: 250.000 Tote, 500.000 Menschen, die von humanitären Hilfen abhängig sind, 3 Millionen Vertriebene“. Den dieses Situation sei seit langem bekannt, nachdem verschiedene Nichtregierungsorganisationen und Hilfswerke der Vereinten Nationen solche Daten veröffentlichten.„Weder Europa noch Frankreich dürfen so großem Leid tatenlos zusehen“, so die Bischöfe. „Die Krise ist schlimm und wir dürfen nicht schweigen: Dort, wo der Mensch leidet, leidet auch Christus mit ihm“. Obschon im Jahr 2006 Friedensereinbahrungen unterzeichnet wurden, seien diese noch nicht umgesetzt worden. Deshalb rufen die französischen Bischöfe in ihrer Verlautbarung zu konkreter Hilfeleistung auf, die auf unterschiedliche Weise geschehen könne, wobei jedoch nie vergessen werden dürfe, dass „morgen, nach der Notsituation, ein Wiederaufbau notwendig sein wird.“ Abschließend bekräftigen die Bischöfe, dass „das Engagement als Christen für Frieden und Gerechtigkeit uns dazu bewegt, die Kandidaten der Präsidentschaftswahl mit Entschlossenheit nach den verwirklichten Aktionen zu fragen“, die zu einer Lösung der Situation beitragen. (RG) (Fidesdienst, 30/03/2007 - 23 Zeilen, 245 Worte)

Freitag, 30. März 2007

Die Ausbreitung der Religionen


Ein Modell, ob wissenschaftlich genau oder nicht:

http://www.cartoonland.de/archiv/geschichte-der-religionen/
(bitte auf PLAY drücken!!)

Die neue Ära der Christenverfolgung

Unter diesem Titel bringt die österr. Tageszeitung Die Presse wieder einmal einen kurzen Bericht über die schlimme Lage der Christen in einigen Weltregionen: "In Afghanistan, im Irak und in Teilen Nigerias müssen Christen um ihr Leben fürchten."

Erzbischof Gabriel Kassab von der chaldäisch-katholischen Gemeinde in Basra musste unlängst den Irak verlassen und ist nach Sydey/Australien geschickt worden. Einen Nachfolger für die Gemeinde in Basra gibt es keinen.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

http://www.diepresse.com/home/panorama/welt/70476/index.do

Mittwoch, 28. März 2007

Vor einem Jahr in Ägypten


Das Bild oben (rupprecht@kathbild.at) zeigt den koptischen Papst-Patriarch Schenuda III. mit Kindern.
In Ägypten ist die koptische christliche Minderheit immer wieder Ziel von Übergriffen und systematischer Benachteiligung und Unterdrückung. Die Behörden tun nichts oder zu wenig gegen diese Ungleichbehandlung. Anlässlich der vorösterlichen Zeit wollen wir wieder einmal an die Lage unserer koptischen Brüder erinnern:


Wieder erfolgte ein Angriff auf unsere koptischen Mitbrüder: Als sie am Freitag, den 14. April 2006 ihre vorösterlichen Gottesdienste in ihren Kirchen hielten (die koptisch-orthodoxe Kirche feiert das Osterfest am 23. April), wurden zwischen 8.30 und 11.30 Uhr in gleich drei Kirchen Alexandrias die Betenden mit Waffen attackiert. Ein 78jähriger Kopte starb, 17 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Zitat: www.uno-christ.at


Von offizieller Seite war damals angegeben worden, es handelte sich nur um einen einzelnen Angreifer gehandelt, der zudem psychisch krank gewesen sei. Einige Offiziere erklärten jedoch gegenüber der der Nachrichtenagentur Reuters , dass sie drei Attentäter gefasst hätten. Die Attentäter hätten den Angriff demnach gemeinsam organisiert.


Wir werden uns bemühen, vermehrt über die schlimme Lage der Christen im Nahen Osten und Nordafrika zu berichten.


Jürgen Kotzian