Dienstag, 13. November 2007

Die alte Messe in Tucson ... und auf der ganzen Welt




















Schön, was unser Freund Thomas Shawn aus Leominster, MA, United States, für uns hier gefunden und auf seinem Weblog bereitgestellt hat: http://adjesupermariam.blogspot.com/

Eine wunderbare Einführung und Erklärung zur hl. Messe aller Zeiten finden Sie auf http://www.alte-messe.de/

Das schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte

Mit der sogenannten "Oktoberrevolution" (Revolution am 25. Oktober 1917 (nach neuem Kalender der 7. November))begann das bislang wohl schlimmste Verbrechen der Menschenheitsgeschichte. Die Wahnwitzigkeit der materialistischen und gottlosen Erlösungstheorie des Kommunismus forderte seitdem wohl hunderte Millionen Todesopfer und eine weitere unüberschaubare Anzahl an zerstörten Seelen, Menschen, die gezwungen wurden und werden, ohne Gott zu leben. Während andere gottlose Irrwege wie der Nazionalsozialismus mit Putz und Stingel ausgerottet wurden, erfreuen sich Kommunismus und Sozialismus nach wie vor einer erstaunlichen Beliebtheit. Marx, Lenin und Che Guevara sind Ikonen der Jugendkultur.

Wir sollten am 7. November der hunderten Millionen Opfer des Kommunismus und des Sozialismus gedenken und uns dabei darüber im Klaren sein, dass diese brandgefährliche Ideologie nach wie vor höchst aktuell und beliebt, ja in gewissen Kreisen sogar "schick" ist.

Auf kath.net ist dazu am 13. Nov. folgender Artikel erschienen:

Vor Auschwitz gab es den russischen Gulag - Was mit der Oktoberrevolution begann, war die schlimmste Christenverfolgung der Kirchengeschichte – 96.000 Geistliche, Diakone und Mönche wurden erschossen.
Moskau (kath.net/idea)Vor 90 Jahren wurde eine Idee Realität, die zum größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte wurde: der Kommunismus. Rund 100 Millionen Opfer forderte das, was 1917 mit der sogenannten Oktoberrevolution begann. Ohne das Geschehen vor 90 Jahren hätte es das zweite große Verbrechen im letzten Jahrhundert wohl nicht gegeben: die nationalsozialistische Diktatur mit der Ermordung von Millionen Juden und einem der brutalsten Kriege überhaupt, dem Zweiten Weltkrieg. Und trotzdem wird in den Medien merkwürdigerweise nur verhalten und in den Kirchen gegenwärtig gar nicht dieses Datums gedacht.


Lesen Sie den ganzen Artikel von Helmut Matthies auf kath.net: http://kath.net/detail.php?id=18207

Folgendes Buch ist zu dem Thema erschienen:

Schwarzbuch Gulag, Die sowjetischen Konzentrationslager. Herausgegeben von I. W. Dobrowolski, Autoren: Iwanowa, G. I. / Slawko, I. / Esnowskaja, G. F. I. W.Einband gebundenSeiten/Umfang 360 Seiten50 schwarz-weiß Abbildungen, erschienen 200220,50 EURO

Weiterführendes zum Thema finden Sie auf der Seite der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft: http://www.uokg.de/

Oder hier zum Thema spanischer Bürgerkrieg: http://kath.net/detail.php?id=18084 und http://kath.net/detail.php?id=18070

Wie wohltuend ist da die Seligsprechung von 498 Märtyrern aus dem spanischen Bürgerkrieg Ende Oktober dieses Jahres. Umso schmerzlicher ist es zu sehen, wie das spanische Volk heute jenen Mann ächtet, der Spanien in den 30er Jahren vor der Geißel des Bolschewismus bewahrt hat und der auch Hitler die Gefolgschaft verweigerte und damit Spanien aus dem 2. Weltkrieg heraushielt: General Franco.

Gegenteilige Meinungen von sozialistischer Seite finden Sie unter anderem auf http://www.sozialismus.net/ oder genauer auf http://www.sozialismus.net/agm/home/flugschriften/f7_schwarzbuch.htm

Freitag, 2. November 2007

Gedanken zur Gemeinschaft der Heiligen

Gestern zu Allerheiligen haben wir im Evangelium gehört, wie Jesus Christus uns sein Vorbild nahelegt, um die Heiligkeit und somit auf dem direkten Wege das große Ziel, den Himmel, zu erreichen. So schön die Seligpreisungen auch sind, so kann die ganze Bergpredigt einen schon manchmal nachdenklich, fast traurig stimmen, denn wer von uns hier auf Erden schafft denn auch nur im Ansatz, was der Herr uns da vorgibt?

Ich selbst habe oft damit gerungen und letztlich meinen Frieden damit gefunden, indem ich Angesichts des Ideals, das uns der Heiland hier vor Augen hält, meine eigene Kleinheit und Unvollkommenheit erkannt habe. Das hilft zur Demut, denn das Schlimmste ist Hoffahrt und Hochmut. Gleichzeitig habe ich aber erkannt, zu welch großer Vollkommenheit wir alle berufen sind. Wie sehr muss uns Gott lieben, wenn er uns nicht nur als Sein Ebenbild geschaffen hat, sondern uns auch zur Nachfolge Seines Göttlichen Sohnes beruft? Ist dieser Plan nicht wunderschön? Wir alle, seine Kinder, ob auf Erden, im Fegefeuer, oder schon im Himmel, sind die Gemeinschaft der Heiligen.

Heute, zu Allerseelen, kommt für mich der Gedanke der Gemeinschaft der Heiligen im besonderen Maße zum Bewusstsein. Wir beten und opfern für unsere lieben Verstorbenen, und diese beten und opfern auf ihre Weise für uns. Dabei ist kein Gebet zu spät oder verloren, auch nicht für jene, die wir vielleicht fälschlicherweise in der Hölle glauben. Gott ist über die Zeit erhaben und sieht auch das Gebet, dass wir für einen schlimmen Sünder viele Jahre nach seinem Tode sprechen. Vielleicht wird dem Sünder gerade dieses Gebet zur Stunde seines Todes angerechnet, und er bekehrt sich und erreicht noch das Fegefeuer. Kein Gebet oder keine Messe für einen Verstorbenen ist jemals zu spät oder umsonst.

Wie arm sind nur unsere protestantischen Brüder und Schwestern, die sich dieses Reichtums beraubt haben. Sie kennen nicht die volle Zahl der Sakramante, keine Gemeinschaft der Heiligen, auch keine Erlösung im Wege des heiligen Beichtsakraments, stehen nur machtlos ihrer Vorbestimmtheit gegenüber. (In diesem Zusammenhang wird mir immer wieder das großartige Liebesgeschenk des Beichtsakraments bewusst.) Wir müssen für die Bekehrung der Protestanten beten. Das ist unsere Pflicht aus Nächstenliebe heraus. Wie unendlich schlimm ist es nur, wenn heute auch Katholiken der Meinung sind, dass es egal ist, in welcher Religion man lebt. Nur die katholische Kirche verfügt über das volle Maß an Heilsmitteln und Verkündigung.

J. K.

Direktlink zur Bergpredigt:
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt5.html