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Mittwoch, 29. Oktober 2008

Government is behaving like the Nazis, says Cardinal O'Brian



"Government is behaving like the Nazis - Die Regierung benimmt sich wie die Nazis"

Der Erzbischof von St. Andrews und Edingburgh, Keith Patrick Cardinal O'Brian, nimmt sich kein Blatt vor den Mund, ja er findet sogar Worte für einen Vergleich, der uns im deutschsprachigen Raum aufgrund unserer belasteten Vergangenheit wohl bloß erschauern läßt.

In einem offenen Brief an den britischen Premierminister Gordon Brown (Labour Partei) kritisiert Kardinal O'Brian in schärfsten Worten die neue britische Gesetzesvorlage, wonach menschliches Gewebe ohne Zustimmung der Spender entnommen und zur Züchtung von menschlichen Embryonen für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden soll. Auch die Kreuzung von menschlichem und tierischem Erbgut soll dann möglich sein.

Wir werden in den nächsten Tagen sehen, ob Gordon Brown sich durch den Alarmruf des streitbaren Kardinals aufrütteln lässt. Tatsache ist, dass es sich bei diesem Gesetz um einen Skandal handelt, der die Basis unseres gottgegebenen sittlichen Handlungsspielraums sprengt wie eine Atombombe.

Bei aller Tragik - es ist gut, wieder einmal einen Kirchenoberen in dieser Form Klartext reden zu hören. Vergelt's Gott, Kardinal O'Brian.

Der offene Brief im Originalwortlaut: http://spuc-director.blogspot.com/2008/10/government-is-behaving-like-nazis-says.html


Kritische Stimmen zu Kardinal O'Brians "Einmischungen" gibt es natürlich ebenfalls. Hier ein Beispiel: http://the-accidental-scientist.blogspot.com/2008/04/on-cardinal-obrians-right-to-reply.html

--JüKo--

Dienstag, 1. Januar 2008

Über eine Million menschlicher Embryos getötet

Über eine Million menschlicher Embryos wurden laut Statistiken in den letzten 14 Jahren im Zuge der Behandlung zur künstlichen Befruchtung (Invitrofertilisation - IVF) getötet. Dies waren nicht benötigte überschüssige Embryos.
Laut des unten verlinkten "Telegraph"-Artikels wurden von den 2.137.924 (Zwei Millionen einhundertsiebenundreißigtausendneunhundertvierundzwanzig (sic!)) in britischen Kliniken zwischen 1991 und 2005 "erzeugten" Embryos etwa 1,2 Millionen nicht verwendet. Lediglich vier Prozent kamen schließlich überhaupt als Lebendgeburten zur Welt.

In einer britischen Studie von 1984, die der Legalisierung von IVF vorausging, hieß es zunächst ausdrücklich, dass das künstlich entstandene menschliche Leben mit besonderer Sorgsamkeit behandelt werden würde. Das Gegenteil ist nun der Fall, und das wohl nicht nur in Großbritannien.

http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml;jsessionid=5UTKCE5HGEMMFQFIQMFCFFOAVCBQYIV0?xml=/news/2007/12/31/nivf131.xml

Meine private Befürchtung geht noch weiter: Was hindert diese gewissenlosen Medizinergeschäftsleute daran, die überschüssigen menschlichen Embryos für igendwelche anderen lukrativen Zwecke zu verwenden? Für die Forschung (weiß der Teufel (sic!) für WELCHE) oder für die Herstellung von Wirkstoffen oder gar für Kosmetika? Die oben zitierte Statistik spricht von "destroyed embryos". Es ist also durchaus nicht ausgeschlossen, dass diese kleinen Menschen nicht einfach nur vernichtet wurden, sondern noch gewinnbringend genutzt wurden und werden.

O Herrgott, erbarme dich unser!