Dienstag, 30. September 2008

Es fehlt der kämpferische Geist


Der Komtur der Wiener Kommende der Ritter des Mercedarierordens (Cavalieri della Mercede), Abg.z.NR Mag. Ewald Stadler, spricht in einem Interview über die katholische Tradition, über das Laienapostolat, über den Sinn, den der moderne Mensch in einem katholischen Leben und der Familie finden soll und über den Missionsauftrag der Kirche.
Hier die Verknüpfung zu dem Video:
http://www.gloria.tv/?video=twgzrrduiivspduppmjk

Samstag, 5. April 2008

Protest gegen Hrdlicka-Austellung direkt an den Erzbischof

Kath.net empfiehlt, ein PERSÖNLICHES Protestschreiben direkt an den Erzbischof von Wien zu richten. Hier die Email-Adresse:

ebs@edw.or.at

Mittwoch, 2. April 2008

Protest gegen Gotteslästerung im Wiener Dommuseum


Herrn Direktor Dr. Bernhard A. Böhler
Dom- und Diözesanmuseum
Stephansplatz 6
1010 Wien

Es ist wahrlich bestürzend, wie sehr unsere Selbstwahrnehmung und unser Selbstbehauptungswille als Christen in Europa bereits abgestumpft sind und abgelöst wurden durch institutionalisierten Relativismus und TOLERANZ gegen alles und jedes um jeden Preis. Ihre Austellung ist ein weiteres entsetzliches Indiz dafür.
Gott hilf uns!

Protestmöglichkeit hier:
http://prot.tfp.org/deprotest.aspx?id=9275a779-f233-426c-9861-80a95b898ed9
oder hier:
http://protest.oestjugend.at/dommuseum/

Mittwoch, 26. März 2008

Du bist Deutschland - Ein überraschendes Lebenszeichen von einem siechen Volk

Ein, meiner Meinung nach, überraschendes Lebenszeichen des deutschen Volkes. Wohl auch in der Nach-Euphorie der Fussball-Weltmeisterschaft.

Zitate:
"Du hast Vater und Mutter, und brauchst doch ein ganzes Land (Volk hat man sich wohl nicht getraut zu sagen; - ist ja auch keines mehr.) zum Leben."

"Es gibt nicht den falschen Moment, dich zu bekommen, sondern eigentlich nur den richtigen."

"Du warst ein Unfall. Hurra, und wir waren schuld daran!"

"Du kostest sehr viel, und bist doch unbezahlbar."


Auch der Lebensschutz wird hier latent mittransportiert.

Hier ist der Link zum Video:

http://www4.dubistdeutschland.de/dbd/servlet/page/Kampagne/TV-Spots/home?view=tvspots

Dienstag, 12. Februar 2008

Widersinniger Euro-Islam

Gastkommentar des Theologen und Katecheten Wolfram Schrems:

In letzter Zeit kursieren verschiedene Hoffnungen, ein sogenannter „Euro-Islam“ könne sich in Europa „integrieren“ und den sogenannten „Fundamentalismus“ neutralisieren. Dazu einige Bemerkungen:

1. Das Konzept eines "Euro-Islam" ist in sich widersinnig. Wer an denIslam glaubt, und demgemäß das Leben und die Lehre Mohammeds als normativbegreift, kann auf Dauer keine Rechtsordnung, die sich an den Menschenrechten, an Gewaltenteilung und Rechtssicherheit orientiert, akzeptieren.

2. Es handelt sich beim "Euro-Islam" daher entweder (1) um eine Kopfgeburteiniger weniger orientalischer Intellektueller ohne Rückhalt in der eigenen Heimat, (2) um eine grundlose Wunschvorstellung im Westen, oder (3) – was am ehesten der Fall sein dürfte – um eine bewußte Täuschung der Europäer durch mohammedanischePropagandaspezialisten. Insofern ist Bassam Tibi, ob er das nun beabsichtigt oder nicht, ein Wegbereiter der Islamisierung Europas.

3. Der Islam ist nicht das, was wir - christlich geprägt - unter "Religion"verstehen. Es gibt dort keine Trennung von Religion und Staat (din wa dawla). In der Geschichte der Kirche war der Papst niemals Kaiser. Der Kalif ist aber zugleich kultischer und politisch-militärischer Führer. Darum kann der Islam in Österreich die Organisierung als kirchenähnliches Gebilde nach dem Staatskirchenrecht nur als vorübergehende Regelung verstehen, bis der Islam auch offiziell herrscht. Auf einer moslemischen Website fand sich demzufolge auch die Empörung, daß der Islam in Österreich sozusagen von Gnaden eines Staates von Ungläubigen quasi als Kirche verfaßt existieren muß und nicht herrschen darf.

4. Kann die Türkei als Vorbild für einen „Euro-Islam“ gelten?Die Türkei geriert sich in Deutschland bereits als Besatzungsmacht. Das ging aus dem Auftritt des „Führers der Türkei“, „Türkiye lideri“ (so die Eigenbezeichnung), Erdogan in Köln klar hervor. Hinter etlichen Moscheeprojekten und ihren Vereinen steckt ein angeblich „säkularer“ türkischer Staat, der die Imame auswählt, ausbildet, bezahlt und entsendet. Diese fungieren naheliegenderweise auch als Spitzel für ihre Landsleute. Die Türkei will Polizei nach Deutschland schicken, um die Brandkatastrophe in Ludwigshafen aufzuklären, weil man der deutschen Polizei zutraut, sie wolle einen rechtsextremen Brandanschlag vertuschen. Die Christenmorde in der Türkei der letzten Jahre, davon ein übel zugerichtetes deutsches Opfer, harren aber immer noch der Aufklärung. Wer steckt dahinter? Der türkische Staat organisiert auch den Bau des türkischen Zentrums in Wien II und betreibt den Bau des Minaretts in Bludenz. Auch hier haben wir es mit der Vorgangsweise einer Besatzungsmacht zu tun. Oder eben mit dem real existierenden „Euro-Islam“.

Wolfram Schrems

Kommentar der Redaktion: Neuestes zum Thema Türkei:
Der türkische Ministerpräsident Erdogan spricht sich kürzlich bei einer Rede in Deutschland gegen Integration und Assimilation seiner Landsleute in der Fremde aus und fordert türkische Schulen und Universitäten in Deutschland. Lesen Sie mehr hier im Handelsblatt

Mittwoch, 6. Februar 2008

Wallfahrt der Mercedarier nach Schellenberg


Zu Mariä Lichtmess nahmen die Ritter der Mercedarierkommenden der Länder deutscher Zunge an einem feierlichen Pontifikalhochamt in der Klosterkirche der Kongregation der Schwestern vom Kostbaren Blute in Schellenberg/Liechtenstein teil. Nach einem herzlichen Empfang der Mercedarierritter durch S. E. Erzbischof Haas in dessen Residenz folgte ein feierlicher Segen mit einer mitgebrachten Reliquie des hl. Petrus Nolascus, des Ordensgründers der Mercedarier, in der Hauskapelle des Erzbischofs. Das anschließend gemeinsam mit Seiner Exzellenz gesungene Salve Regina wird wohl jedem von uns Rittern lange in Erinnerung bleiben. Als Gastgeschenk brachten die Mercedarier eine Kerze mit dem Mercedarierwappen sowie dem Wappen von S. E. Erbischof Haas. Einen wunderschönen Abschluss fand jener 2. Februar in Form der Pontifikalvesper in der Klosterkirche der Schwestern vom Kostbaren Blute.

Die eindrucksvolle Predigt von Erzbischof Haas hat Gloria.tv dokumentiert: http://www.gloria.tv/?video=toatczur94wuv0krfdfd

Freitag, 25. Januar 2008

Pater Andreas Hönisch - ein Heiliger in der Anschauung des Herrn



Pater Andreas Hönisch, ehemaliger Jesuit, wegen seiner der katholischen Morallehre entsprechenden Jugendarbeit oftmals kritisiert, aus dem Jesuitenorden ausgeschlossen, Gründer der neuen päpstlich anerkannten konservativen jesuitischen Gemeinschaft Servi Jesu et Mariae und Ordensgeneral, ist in der Nacht auf heute völlig überraschend vom Herrn in die Ewigkeit gerufen worden.
Gerade in den letzten Monaten seines irdischen Lebens hat Pater Hönisch besonders darum gebeten, dass jeder von uns sein Leben und Leiden doch für Priesterberufungen aufopfern möge. Herr schenke uns Priester, schenke uns viele heilige Priester!
Dazu brauchen wir aber auch viele heilige Familien. Die Basis für viele solcher heiligen Familien hat Pater Hönisch durch seine konsequente Jugendarbeit in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) gelegt.
Beten wir dafür, dass sein Werk immer mehr und mehr Früchte trägt. Beten wir auch für einen guten Nachfolger als General der SJM.

Sehen Sie hier den hervorragenden Nachruf auf Gloria.tv
Das Requiem im überlieferten Ritus ist am Freitag, 1. Februar, Sonntagberg. Zelebrant ist der Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Prälat Camille Perl. Die Beisetzung findet um 1400 Uhr am Friedhof von Bildenmarkt statt. Näher Informationen: http://sjm-online.org/
In großer Dankbarkeit,
Jürgen Kotzian, Cav. O. de M.

Sonntag, 6. Januar 2008

Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, meint ein Autor

kath.net berichtet:
Auch wenn die meisten Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, daß Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet.
Lesen Sie den ganzen Artikel auf http://kath.net/detail.php?id=18661

Was heißt das für den seit dem "nachkonziliaren Aufbruch" so oft beschworenen "interreligiösen Dialog"? Was heißt das für die Interpretation des Konzilsdokumentes "Nostra Aetate", wo es heißt:

3. Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde (5), der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.
Lesen Sie den ganzen Text unter: http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html

Dienstag, 1. Januar 2008

Über eine Million menschlicher Embryos getötet

Über eine Million menschlicher Embryos wurden laut Statistiken in den letzten 14 Jahren im Zuge der Behandlung zur künstlichen Befruchtung (Invitrofertilisation - IVF) getötet. Dies waren nicht benötigte überschüssige Embryos.
Laut des unten verlinkten "Telegraph"-Artikels wurden von den 2.137.924 (Zwei Millionen einhundertsiebenundreißigtausendneunhundertvierundzwanzig (sic!)) in britischen Kliniken zwischen 1991 und 2005 "erzeugten" Embryos etwa 1,2 Millionen nicht verwendet. Lediglich vier Prozent kamen schließlich überhaupt als Lebendgeburten zur Welt.

In einer britischen Studie von 1984, die der Legalisierung von IVF vorausging, hieß es zunächst ausdrücklich, dass das künstlich entstandene menschliche Leben mit besonderer Sorgsamkeit behandelt werden würde. Das Gegenteil ist nun der Fall, und das wohl nicht nur in Großbritannien.

http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml;jsessionid=5UTKCE5HGEMMFQFIQMFCFFOAVCBQYIV0?xml=/news/2007/12/31/nivf131.xml

Meine private Befürchtung geht noch weiter: Was hindert diese gewissenlosen Medizinergeschäftsleute daran, die überschüssigen menschlichen Embryos für igendwelche anderen lukrativen Zwecke zu verwenden? Für die Forschung (weiß der Teufel (sic!) für WELCHE) oder für die Herstellung von Wirkstoffen oder gar für Kosmetika? Die oben zitierte Statistik spricht von "destroyed embryos". Es ist also durchaus nicht ausgeschlossen, dass diese kleinen Menschen nicht einfach nur vernichtet wurden, sondern noch gewinnbringend genutzt wurden und werden.

O Herrgott, erbarme dich unser!

Stärkster Abtreibungsmonat: Februar

Bei Marie Stopes International, einer Organisation, an deren Kliniken rund ein Drittel der Abtreibungen in Großbritannien durchgeführt wird, wurden allein im vergangenen Februar 6.000 Abtreibungen vorgenommen. Der Februar ist der Hauptmonat bei jenen Frauen, die rund um Weihnachten und Neujahr schwanger werden.

Ungewollte Schwangerschaften entstehen demnach vermehrt in der Folge von Geschlechtsverkehr im trunkenen Zustand zu Weihnachten und zu Sylvester, wo alle Hemmungen fallen.

http://www.orf.at/071231-20134/index.html

Sonntag, 23. Dezember 2007

Gesegnete Weihnachten

und ein
gutes Neues Jahr 2008
wünscht die
Kommende zum Sel. Marco d'Aviano

Bild: Gnadenaltar der Basilika zu Mariazell, "Magna Mater Austriae"

Dienstag, 11. Dezember 2007

WIR WOLLEN AUSSTERBEN!!

Lesen Sie diesen Bericht über das Schicksal einer Konvertitin zum Christentum in England aus der Londoner TIMES: http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article3026030.ece

Was für eine Bereicherung stellt es dar, dass wir in Europa massenweise Menschen muslimischen Glaubens aufnehmen? Der Islam ist besitzergreifend und brutal und rücksichtslos. Er will erobern. Da wo er einmal ist, geht er freiwillig nicht mehr weg. Türken in Deutschland verkaufen ihre Immobilien ausschließlich an Türken. Und ständig wird Neues erworben. ..... Wir Mitteleuropäer WOLLEN UNBEDINGT AUSSTERBEN!!! Ansonsten kann ich mir unsere Politik (Abtreibung, Zerstörung der Familien, massenweise Zuwanderung aus anderen Kulturen) nicht erklären.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Fiala: "Nur mit Bodyguard zum Schwangerschaftsabbruch!" -

Darstellung aus der Sicht des Abtreibungsarztes Dr. Fiala:

Frauenjagd mitten in Wien

Die letzten Meter sind die schwersten, denn sie ähneln einem Spießrutenlauf: Frauen werden auf dem Weg in die Klinik gejagt, gehetzt, bedrängt oder aufgehalten. Nicht in Teheran, nicht in Bagdad, sondern mitten in Wien (sowie in anderen Städten in Österreich).Dazu der Leiter des Gynmed-Ambulatoriums, DDr. Christian Fiala: “Frauen, die zum Abbruch kommen, fallen den selbsternannten Sittenwächtern in die Hände, sobald sie sich der Klinik nähern. Diese – meist – Männer halten die Frauen offenbar für Freiwild: Sie nennen sich scheinheilig 'stille Beter', stellen sich aber in den Weg, oft auch zu mehreren, reden auf sie ein, beleidigen sie, überschütten sie mit Vorwürfen, drücken ihnen und sogar ihren Kindern so genannte Aufklärungsbroschüren in die Hand und drängen ihnen Plastikmodelle von Föten auf. Das müssen sich Frauen gefallen lassen, wenn sie von ihrem Recht auf Abbruch Gebrauch machen wollen, das seit 30 Jahren gesetzlich verbrieft ist.“Um die Frauen vor den aggressiven Übergriffen auf den letzten Metern vor der Klinik zu schützen, hat Gynmed eigene Helfer organisiert, die die Fanatiker ablenken und beschäftigen. Fiala: “Frauen überlegen sich gründlich und verantwortungsbewusst, ob sie eine Schwangerschaft austragen oder abbrechen. Niemand hat das Recht, sie zu behindern, zu beschimpfen oder ihnen Vorwürfe zu machen. Wir bemühen uns, den Frauen eine fürsorgliche und respektvolle Atmosphäre zu sichern. Eigentlich ist es Aufgabe des Staates, endlich Schutzzonen als Rahmenbedingungen für ein bereits 1975 verabschiedetes Gesetz einzuführen. Bis es soweit ist, stellen wir den Frauen für die letzten paar Meter Helfer zur Seite.“Ausführliche Hintergrundinformationen über die Situation vor Ort sowie Bild- und Filmmaterial stellen wir gerne zur Verfügung.

Rückfragen an DDr. Christian Fiala 0699/159 73 190, email: christian.fiala@aon.at mailto:christian.fiala@aon.at
Gynmed Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch und FamilienplanungMariahilfergürtel 371150 Wien
http://www.gynmed.at/

Dienstag, 27. November 2007

Dienstag, 13. November 2007

Die alte Messe in Tucson ... und auf der ganzen Welt




















Schön, was unser Freund Thomas Shawn aus Leominster, MA, United States, für uns hier gefunden und auf seinem Weblog bereitgestellt hat: http://adjesupermariam.blogspot.com/

Eine wunderbare Einführung und Erklärung zur hl. Messe aller Zeiten finden Sie auf http://www.alte-messe.de/

Freitag, 2. November 2007

Gedanken zur Gemeinschaft der Heiligen

Gestern zu Allerheiligen haben wir im Evangelium gehört, wie Jesus Christus uns sein Vorbild nahelegt, um die Heiligkeit und somit auf dem direkten Wege das große Ziel, den Himmel, zu erreichen. So schön die Seligpreisungen auch sind, so kann die ganze Bergpredigt einen schon manchmal nachdenklich, fast traurig stimmen, denn wer von uns hier auf Erden schafft denn auch nur im Ansatz, was der Herr uns da vorgibt?

Ich selbst habe oft damit gerungen und letztlich meinen Frieden damit gefunden, indem ich Angesichts des Ideals, das uns der Heiland hier vor Augen hält, meine eigene Kleinheit und Unvollkommenheit erkannt habe. Das hilft zur Demut, denn das Schlimmste ist Hoffahrt und Hochmut. Gleichzeitig habe ich aber erkannt, zu welch großer Vollkommenheit wir alle berufen sind. Wie sehr muss uns Gott lieben, wenn er uns nicht nur als Sein Ebenbild geschaffen hat, sondern uns auch zur Nachfolge Seines Göttlichen Sohnes beruft? Ist dieser Plan nicht wunderschön? Wir alle, seine Kinder, ob auf Erden, im Fegefeuer, oder schon im Himmel, sind die Gemeinschaft der Heiligen.

Heute, zu Allerseelen, kommt für mich der Gedanke der Gemeinschaft der Heiligen im besonderen Maße zum Bewusstsein. Wir beten und opfern für unsere lieben Verstorbenen, und diese beten und opfern auf ihre Weise für uns. Dabei ist kein Gebet zu spät oder verloren, auch nicht für jene, die wir vielleicht fälschlicherweise in der Hölle glauben. Gott ist über die Zeit erhaben und sieht auch das Gebet, dass wir für einen schlimmen Sünder viele Jahre nach seinem Tode sprechen. Vielleicht wird dem Sünder gerade dieses Gebet zur Stunde seines Todes angerechnet, und er bekehrt sich und erreicht noch das Fegefeuer. Kein Gebet oder keine Messe für einen Verstorbenen ist jemals zu spät oder umsonst.

Wie arm sind nur unsere protestantischen Brüder und Schwestern, die sich dieses Reichtums beraubt haben. Sie kennen nicht die volle Zahl der Sakramante, keine Gemeinschaft der Heiligen, auch keine Erlösung im Wege des heiligen Beichtsakraments, stehen nur machtlos ihrer Vorbestimmtheit gegenüber. (In diesem Zusammenhang wird mir immer wieder das großartige Liebesgeschenk des Beichtsakraments bewusst.) Wir müssen für die Bekehrung der Protestanten beten. Das ist unsere Pflicht aus Nächstenliebe heraus. Wie unendlich schlimm ist es nur, wenn heute auch Katholiken der Meinung sind, dass es egal ist, in welcher Religion man lebt. Nur die katholische Kirche verfügt über das volle Maß an Heilsmitteln und Verkündigung.

J. K.

Direktlink zur Bergpredigt:
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt5.html

Samstag, 22. September 2007

Was droht Muslimen in England, die sich zu Christus bekehren?

Das englische Fernsehprogramm "Dispatches" strahlte am Montag, 17. September 2007, einen Film aus über die erschreckende Lage von ehemaligen Muslimen, die sich zum Christentum bekehrt haben, mitten in England. Kann man hoffen, daß es sich in Österreich und Deutschland anders verhält? Wohl kaum. Merkwürdigerweise verhalten sich unsere Liberalen, die sonst immer gleich Einschränkungen ihrer Freiheit von der katholischen Kirche zu fürchten vorgeben, in diesem Punkt wie stumme Hunde.

Hier kann der Film gesehen werden:

http://video.google.com/videoplay?docid=1606207994859431269&q=dispatches+unholy+war&pr=goog-sl

Dr. Christoph Heger

Montag, 17. September 2007

Die Heiligkeit der Liturgie

[…] Bei allem Bemühen um die Liturgie muß der Blick auf Gott maßgbend sein. Wir stehen vor Gott – er spricht mit uns, wir mit ihm.

Wo immer man bei liturgischen Besinnungen nur darüber nachdenkt, wie man Liturgie attraktiv, interessant, schön machen kann, ist Liturgie schon verfallen. Entweder ist sie opus Dei (Anm. Werk Gottes) mit Gott als eigentlichem Subjekt oder sie ist nicht.

Ich bitte an dieser Stelle: Gestaltet die heilige Liturgie aus dem Hinschauen auf Gott in der Gemeinschaft der Heiligen, der lebendigen Kirche aller Orte und Zeiten so, daß sie zu einem Ausdruck der Schönheit und Erhabenheit des menschenfreundlichen Gottes wird! […]


Diese Worte sagte Papst Benedikt XVI. am 9. September im Stift Heiligenkreuz. Wenn man dies im Zusammenhang mit dem motu proprio „Summorum Pontificum“ betrachtet, kommt meines Erachtens klar zum Ausdruck, wie sehr der Heilige Vater wünscht, dass sich auch unsere heutige Liturgie an jener Liturgie ausrichtet, die vor der Liturgiereform Ende der 1960er Jahre der Schatz der römisch-katholischen Kirche gewesen ist.

Interessant finde ich auch die Wortwahl des Heiligen Vaters, wenn er sagt:

Entweder ist sie opus Dei (Anm. Werk Gottes) mit Gott als eigentlichem Subjekt oder sie ist nicht.

Der Heilige Vater sagt nicht, "oder sie ist es nicht" sondern er sagt "oder sie ist nicht". Das heißt also, eine Liturgie, die nicht opus Dei mit Gott als eigentlichem Subjekt ist, ist für ihn schlichtweg keine Liturgie.

Wenn Sie folgenden Link klicken, können Sie das motu proprio im Wortlaut lesen:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Summorum_Pontificum_%28Wortlaut%29

Sehen Sie weiters im unten stehenden Posting Links zu allen Österreich-Reden des Heiligen Vaters im Wortlaut.

Sonntag, 9. September 2007

Der Papst in Österreich - Der Bote der Wahrheit!

Der Heilige Vater hat in Mariazell ganz klar gegen den herrschenden Zeitgeist, dass es keine absolute Wahrheit gäbe, Stellung genommen:

"Wenn wir Christen ihn (Jesus Christus, Anm.) daher den einzigen für alle gültigen Heilsvermittler nennen, der alle angeht und dessen letztlich alle bedürfen, so ist dies keine Verachtung der anderen Religionen und keine hochmütige Absolutsetzung unseres eigenen Denkens, sondern es ist das Ergriffensein von dem, der uns angerührt und uns beschenkt hat, damit wir auch andere beschenken können.
In der Tat setzt sich unser Glaube entschieden der Resignation entgegen, die den Menschen als der Wahrheit unfähig ansieht – sie sei zu groß für ihn. Diese Resignation der Wahrheit gegenüber ist meiner Überzeugung nach der Kern der Krise des Westens, Europas. Wenn es Wahrheit für den Menschen nicht gibt, dann kann er auch nicht letztlich Gut und Böse unterscheiden.
Und dann werden die großen und großartigen Erkenntnisse der Wissenschaft zweischneidig: Sie können bedeutende Möglichkeiten zum Guten, zum Heil der Menschen sein, aber auch - und wir sehen es – zu furchtbaren Bedrohungen, zur Zerstörung des Menschen und der Welt werden. Wir brauchen Wahrheit."
Zum Thema Kinderlosigkeit in Europa sagt Benedikt XVI.:
Europa ist arm an Kindern geworden: Wir brauchen alles für uns selber, und wir trauen wohl der Zukunft nicht recht. Aber zukunftslos wird die Erde erst sein, wenn die Kräfte des menschlichen Herzens und der vom Herzen erleuchteten Vernunft erlöschen – wenn das Antlitz Gottes nicht mehr über der Erde leuchtet. Wo Gott ist, da ist Zukunft.
Der Papst spricht die Wahrheit. Er ist der Stellvertreter Christi auf Erden. Hören und Lesen wir seine Worte.
Rede vom Freitagmittag am Hof:
Rede in der Hofburg:
Predigt in Mariazell:
Vesper in Mariazell:
Sonntagspredigt in Wien:
Angelus in Wien:

Sonntag, 22. Juli 2007

Die Ehe ist kein weltlich Ding

In den letzten Wochen erschienen in österreichischen Tageszeitung wieder einmal eine Reihe von Artikeln, die die hohen Scheidungszahlen zum Thema hatten. Für viele sind solche Statistiken ein weiterer willkommener Anlass, den althergebrachten Begriff von Ehe und Familie in Frage zu stellen und durch zeitgemäßere Konzepte ersetzen zu wollen. In diesen Statistiken wird aber zumeist nicht erfasst, welchen religiösen Hintergrund Paare haben, die sich scheiden lassen.

Als Katholiken ist für uns daher folgende Statistik interessant, die von der engagierten katholischen guatemalischen Autorin Mercedes Arzú Wilson jüngst zitiert wurde:


  • Bei nur standesamtlich verheirateten Paaren zerbricht 1 Ehe von 2.
  • Bei kirchlich verheirateten Paaren zerbricht 1 Ehe von 3.
  • Bei Ehepaaren, die gemeinsam die Sonntagsmesse besuchen, zerbricht 1 Ehe von 50.
  • Bei Ehepaaren, die nicht nur die Sonntagspflicht erfüllen, sondern auch gemeinsam beten, scheitert statistisch gesehen nur mehr 1 Ehe von 1429. (Quelle: SKS 5/2006)

Rein menschlich gesehen sind die Anforderungen, die Gott und die Kirche von den Ehepartnern verlangen, unheimlich schwer zu erfüllen. Besonders in unserer modernen total säkularisierten Zeit, wo auch die stützenden Regeln der Gesellschaft wegfallen und Jahrhunderte, ja Jahrtausende alte gewachsene Sozialstrukturen in Auflösung begriffen sind, scheint der herkömmliche Begriff von Familie und Ehe nicht mehr realistisch umsetzbar. Zumindest wird uns das von den Meinungsmachern in den Medien und der Politik ständig eingeredet. Rein menschlich und rein weltlich gesehen mag das stimmen.

Für uns Katholiken ist aber klar: Die Ehe ist kein weltlich Ding. Sie kommt von Gott und ist ein heiliges Sakrament, welches uns helfen soll unser Leben zu meistern - letztlich mit der Zielsetzung, Heilige zu werden.

Die Statistik, wonach bloß 0,07 % der Ehepaare, die gemeinsam beten und wohl auch aus den Sakramenten leben, geschieden werden, zeigt ganz deutlich, dass in dem Maße wie wir uns als Ehepaar Gott zuwenden, auch unser Leben als zur Heiligkeit berufene Christen gelingen kann.