Dienstag, 8. Dezember 2009

Immakulata-Feier der Wiener Kommende


Der Mercedarierorden hat immer eine besondere Liebe zu dem Geheimnis der Unbefleckten Empfängnis gepflogen und wurde darin schließlich durch die feierliche Dogmatisierung dieser Glaubenswahrheit im Jahre 1854 durch den sel. Papst Pius IX. bestätigt.
Die Kommende zum Seligen Marco d'Aviano, die Wiener Niederlassung des Ritterzweiges des Mercedarierordens, begeht daher das Fest der Unbefleckten Empfängnis der Gottesmutter immer besonders feierlich mit einem Einkehrtag.
Auch dieses Jahr trafen sich Ritter und Freunde der Kommende im Schloss Walpersdorf, um dort mit gemeinsamem Stundengebet, hl. Messe und geistlichem Vortrag durch den Konventualprior Hw. P. Florian Grafl, FSSP, diesen Tag zu begehen. Den Abschluss machte eine Marienvesper mit sakramentalem Segen.

Maria ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen!

(Auf dem Bild sieht man den Hochaltar in der Stiftskapelle des Schlosses Walpersdorf, feierlich geschmückt für die Sakramentsandacht.)

Montag, 28. September 2009

Botschaft des Generalmagisters des Mercedarierordens zum Patroziniumsfest

24. September: Fest der Muttergottes vom Loskauf der Gefangenen
Botschaft Sr. Paternität P. Giovannino Tolu, 87. Generalmagisters des Mercedarierordens

Ave Maria!
„… eine herzlichste Hingabe an Maria.“

Rom, am 1. September 2009

Liebe Mitbrüder!

Die Liebe Gottes, die alles umfängt, lasse Euch seine väterliche Milde fühlbar wahrnehmen.
Der Monat September veranlasst mich, diese Zeilen an Euch zu richten, um Euch aufzufordern, immer mehr den Blick und das Herz auf Die zu richten, die wir zu Recht Unsere Heiligste Mutter nennen.
Es steht geschrieben, dass man von Ihr nie genug sprechen kann. In diesem Fall bin ich, auch wenn ich nichts Neues werde sagen können, froh, „die wunderbaren Dinge“, die Gott zu unserem Heil an Ihr getan hat, zu wiederholen. Auf jeden Fall hat es Sinn, in dem vom Heiligen Vater Benedikt XVI vor einigen Monaten feierlich eröffneten „Jahr des Priesters“ von Ihr zu sprechen.
Die Heiligste Maria wird niemals im Verborgenen bleiben können, unwirksam im Leben der Priester und der Geweihten im Allgemeinen. Gott hat sie uns zur Mutter gegeben und will, dass Sie zum Heil aller im Mittelpunkt des Herzens und des Lebens eines jeden Priesters und Ordensmannes bleibe.
Wie bekannt ist, hat der Papst das „Jahr des Priesters“ aus Anlass der 150. Wiederkehr des dies natalis des heiligen Johannes Maria Vianney feierlich eröffnet , des heiligen Pfarrers von Ars, eines unauffälligen Menschen, der menschlich sprach, aber von der Gnade Gottes, besonders von seiner zarten Hingabe an die Heiligste Maria, verwandelt wurde. Im Brief über die Anberaumung des „Jahr des Priesters“ liest man: „Er selbst zeigte eine herzlichste Hingabe an die Unbefleckte Empfängnis der Allerseligsten Jungfrau Maria“, die ihn dazu veranlasste, seine Pfarre Maria, der ohne Makel Empfangenen, zu weihen und „mit solchem Glauben und mit solcher Freude die dogmatische Definition von 1854 anzunehmen“ (Seite 22).
Die Allerseligsten Jungfrau Maria wird in der Heiligen Schrift auf der Ebene der Zeichen gezeigt, wie wir in der Apokalypse lesen: „Am Himmel erscheint ein großartiges Zeichen: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, mit dem Mond unter ihren Füßen und über ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen“ (Ap. 12,1).
Ein Zeichen verweist uns notwendigerweise darauf, die dadurch bezeichnete Realität zu bedenken, und so treffen wir Maria im Herzen der Offenbarung selbst. Als Gott die conditio humana vollkommen teilen wollte, wurde er Sohn einer einzigartigen Frau, wie auch ihr Auftrag einzigartig war. So zeigt sich uns Maria, die Gott auch jedem von uns nahebringt, auf dass Sie gleichzeitig Mutter, Lehrerin und Lebensvorbild sei. Das sind nur einige Ihr zuerkannte Titel, die uns von Ihrer erhabenen Größe zeugen.
Aus der Heiligen Schrift, aus der Kirchengeschichte und aus dem Leben der Heiligen begreifen wir, dass Maria im christlichen Leben der Priester und der Ordensbrüder unabdingbar ist. „Man kann nicht christlich sein, hat Paul VI gesagt, wenn man nicht marianisch ist“; noch besser: Maria ist Garantie unseres Wandels in der Wahrheit.
Im Leben der Heiligen ist die Präsenz dieser Frau weder eine fakultative noch eine periphere. Den Grund sehen wir in der Tatsache, dass Sie eine fundamentale Rolle im Leben Jesu selbst gespielt hat, als Mutter innig mit seinem Heilswerk verbunden.
Um wahre Jünger Jesu zu sein, müssen auch wir Maria in unserem „Haus“ aufnehmen. Maria ist die kostbare und unvergleichliche Lehrerin, von der selbst Jesus fundamentale Dinge des menschlichen und des übernatürlichen Lebens lernen wollte. Von Ihr hat Jesus die Kenntnis der Heilsgeschichte des israelitischen Volkes und die Praxis des Gebetes gelernt, um mit Hilfe des Heiligen Geistes in dauernder und vollkommener Verbindung mit dem Vater zu stehen.
Hier sehen wir die Wichtigkeit, aufmerksam auf Maria zu schauen, um so zu lernen, was Gott angenehm ist, und zu leben, wie Jesus sein menschliches Leben gelebt hat.
Der Monat September, den wir immer schon als den mercedarischen Monat betrachten, weil er uns den Festtag der Muttergottes vom Loskauf der Gefangenen bringt; so sei er ein Monat, der uns die Aufgabe erleichtern möge, gläubige Kinder der Königin des Himmels und der Erde zu werden und daran zu denken, dass sich in Ihren Händen selbst der Sohn Gottes wohlgefühlt hat. Darum versammelt sich die Kirche, wie die Apostel, gerne um Sie, die Mutter, Meisterin und Jüngerin.
So sei es auch für uns in diesem schönen Monat September, damit wir noch wahrere Mercedarier seien.

In brüderlicher Liebe

P. Giovannino Tolu
Generalmagister

Samstag, 19. September 2009

Abtreibung tötet Urvertrauen



Der Abtreibungsunternehmer gynmed reagiert auf die Kritik am Rathaus-Fest zum Fleischmarkt-Schlachthof-Jubiläum mit verstärkter Werbung für die Tötung der Ungeborenen.

Mit folgendem Text wird für die Abtreibung geworben:

"Es kann jeder Frau passieren, dass sie ungewollt schwanger wird. Wir sind aber nicht verpflichtet, uns dafür zu schämen."

Eine Frau die "ungewollt" schwanger wird, muss sich gerade in der heutigen Zeit ganz sicher nicht mehr schämen. Wer jedoch Frauen dazu verführt, darin unterstützt oder gar dazu treibt, ihr ungeborenes Kind zu töten, der muss sich mehr als nur schämen. Wer auch noch gutes Geld damit verdient, macht sich der gewerblichen Tötung menschlichen Lebens schuldig.

Apropos "ungewollt" schwanger. Es ist längst bekannt, dass es kein Verhütungsmittel gibt, das eine Schwangerschaft zu 100 Prozent ausschließt.

Dennoch nimmt man das Risiko einer Schwangerschaft offenbar gerne in Kauf. - Es gibt ja die Fristenlösung. Die politischen Befürworter der Abtreibung vertreten die Meinung, dass das ungeborene Kind im Mutterleib keinen Anspruch auf Menschenrechte hätte. Menschliches Leben, dem das Recht auf Leben abgesprochen wird? Da müssten doch eigentlich die Alarmglocken läuten.

In Mitteleuropa waren es zuletzt die Nationalsozialisten, die darüber bestimmten, welches menschliche Leben ein Recht auf Existenz hatte, und welches menschliche Leben kein Recht auf Existenz hatte. Der von Bischof Laun gezogene und seither oft zitierte Vergleich liegt nahe: Die irregeleiteten Denkschienen, die in die Tötungskliniken und Vernichtungslager der Nationalsozialisten geführt haben, führen heute in die Tötungs- und Vernichtungsambulatorien von gynmed und anderer Abtreibungsunternehmer.

Der Zynismus kennt keine Grenzen, wenn die Obfrau der Grünen im Zuge der Debatte um das Wiederholen bzw. Sitzenbleiben in der Schule davon spricht, dass "kein Kind auf der Strecke bleiben darf". Jeder erinnert sich, wie die mittlerweile zweifache Mutter (!), der Linie ihrer linken Parteiideologie folgend, sich immer für die Verteidigung der Fristenlösung stark gemacht hat.

Bemerkenswert ist es auch, wenn eine sozialdemokratische Wiener Stadtpolitikerin davon spricht, dass "das Recht der Frau auf Selbstbestimmung für die SPÖ unantastbar" sei. Nur schade, dass ein abgetriebenes Mädchen nie ins Frauenalter und somit in den Genuss dieses Rechtes kommen wird. Das Gut der Selbstbestimmung der Frau steht in der femistischen Ideologie über dem Gut des Lebensrechtes des Kindes. Eine politische Idee hat hier Vorrang vor Menschenleben. Wieder klingt Bischof Launs Vergleich im Hinterkopf.

Was empfinden Kinder, wenn sie erfahren, dass ihre Mutter auch abgetrieben hat? Was denken Kinder, deren Mutter für die Abtreibung eintritt? "Hättest du mich auch abgetrieben, Mama?" Bei genauerem Nachdenken muss das Kind oder der bereits Erwachsene erkennen, dass sie oder er einfach nur Glück hatte. Der Gedanke liegt nahe, dass das Urvertrauen zwischen Mutter und Kind, auf dem letztlich unsere gesamte menschliche Zivilisation beruht, bereits millionenfach zerstört wurde.

Den Völkern Europas wurde die Religion, die Rückbindung an Gott genommen. Die Zerstörung der Familie und der Bindung des Kindes an seine Mutter findet in der immer mehr um sich greifenden Seuche der Abtreibung ihren bislang grausamsten und erschreckendsten Ausdruck.

Wem werden die Mädchen und Jungen, die Frauen und Männer, noch vertrauen, wenn ihr Urvertrauen auf diese Weise bereits zerstört wurde? Die Gesellschaften Europas haben sich bereits grundlegend verändert. Der Trend in Richtung grenzenlosen Individualismus wird unaufhaltsam voranschreiten. Europa wird bevölkert sein von bindungsunfähigen Egoisten. Die Scheidungszahlen und die hohe Anzahl der sogenannten "Problemkinder" in den Schulen sprechen bereits eine deutliche Sprache.

Sonntag, 30. August 2009

31. Oktober, Gedenktag des Hl. Raymundus Nonnatus



"O Gott, Du hast Deinen heiligen Bekenner Raimund durch seine Tätigkeit für die Befreiung Deiner Gläubigen aus der Gefangenschaft der Gottlosen bewunderungs-würdig gemacht; gewähre uns auf seine Fürsprache, daß wir, der Sündenfesseln entledigt, in Freiheit vollbringen, was Dir wohlgefällig ist. Durch unsern Herrn Jesus Christus ..."
(Kirchengebet am Festtag des hl. Raymund Nonnatus)

Raymund Nonnatus kam 1200 oder 1204 im katalonischen Portello zur Welt. Raymund entstammte einer vornehmen, doch wenig wohlhabenden Familie. Seine Mutter starb während der Geburt, Raymund kam durch Kaiserschnitt zur Welt. So ist der Heilige also nicht geboren worden, lateinisch non natus. Daher stammt sein Beiname „Nonnatus“.

Der Vater hätte seinen Sohn gern am Hofe der Könige von Aragon gesehen, doch als Raymund die Neigung zum geistlichen Leben zeigte, wies der Vater ihm einen Gutshof zur Verwaltung zu. Aber auch dies brachte den Heiligen nicht von seiner Berufung ab, so daß der Vater endlich nachgab.

In Barcelona wurde der hl. Raymund Nonnatus in den seit 1218 bestehenden Mercedarierorden aufgenommen. Das Ordensgewand empfing er aus der Hand des hl. Petrus Nolascus. - Von 1224 an war Raymund ständiger Begleiter des Ordensgründers.

1226 begab sich der hl. Raymund Nonnatus unter die spanischen Mauren, um Gefangene loszukaufen, und drei Jahre später zu demselben Zweck in diejenige nordafrikanische Landschaft, die zur Zeit der Römer Numidien genannt worden war und ungefähr dem heutigen Algerien entspricht.

Raymunds Vorbilder waren die heiligen Mercedarier Petrus Nolascus und Serapion . - Dem aus England stammenden hl. Serapion wurde später, im Jahre 1240, wegen seiner Missionierung von Mohammedanern während des Loskaufes von Gefangenen zu Algier am Kreuz hangend Glied um Glied abgehackt. Er ist der Erstmartyrer der Mercedarier.

1231 reiste der hl. Raymund nach Tunis, der Hauptstadt der Hafsiden (1229 - 1574), die das Gebiet des heutigen Ostalgerien, Tunesien und des libyschen Tripolitanien beherrschten. In der Stadt Tunis regierte zu jener Zeit Jahja I. (1229 - 1249). Der hl. Raymund Nonnatus war eifrig tätig für die Befreiung von Gefangenen aus Nordafrika. Schließlich begab er sich selbst in Gefangenschaft, um Sklaven auszulösen, die leiblich oder geistlich zu Grunde zu gehen drohten.

Der Sklave Raymund predigte nicht nur seinen Mitgefangenen. Er führte als Missionär in Ketten auch einige Berber zum Glauben. Daraufhin wurde der Heilige in Algier zum Tode verurteilt. Raymund sollte gepfählt werden. - Da man allerdings gleichzeitig ein Lösegeld für ihn zu erhalten suchte, wurde er zur Bastonade begnadigt, bei der die Füße des Heiligen durch Stockschläge grausam zerfleischt wurden.

St. Raymund fuhr dennoch fort, die Heilsbotschaft zu verkünden. Daraufhin durchbohrte man auf dem Marktplatz Algiers die Lippen des Heiligen mit glühendem Eisen und brachte dann ein Vorhängeschloß an seinem Mund an, das nur kurzzeitig entfernt wurde, um die Aufnahme von Nahrung zu ermöglichen. Außerdem wurde er in den Kerker geworfen.

Nach achtmonatiger Haft gelang es dem Mercedarier-Orden, den Heiligen freizukaufen. Als Raymund sich nicht von den gefangenen Christen Nordafrikas fortbegeben wollte, befahl ihm der Ordensobere die Heimkehr. 1239 erreichte Raymundus Nonnatus Barcelona. - Er war als Nachfolger des hl. Petrus Nolascus vorgesehen, der den Orden bis zu seinem Tod 1249 leitete. Papst Gregor IX. (1227 - 1241) jedoch ernannte den hl. Raymund Nonnatus zum Kardinal und rief ihn nach Rom. Gerade erst sechs Meilen war Raymund entfernt von Barcelona, da befiel ihn ein heftiges Fieber. Der Heilige vermochte nicht, seine Reise fortzusetzen und starb am 31. August 1240 zu Cardona in Katalonien.
www.mercedarier.org

Samstag, 15. August 2009

Gedenktag des seligen Markus von Aviano



Die Mitglieder und Freunde der Wiener Mercedarierkommende zum Seligen Markus von Aviano begingen auch dieses Jahr den Gedenktag ihres Kommendenpatrons sehr feierlich. In der Kapuzinerkirche im ersten Wiener Gemeindebezirk wurde am rechten Seitenaltar über dem Grab des seligen Kapuzinerpaters die heilige Messe gefeiert. Anschließend sangen die Ritter das obligate gemeinsame Salve Regina.
Zusätzlich zu den regelmäßigen Gebetstreffen einmal im Monat, wo gemeinsam die heilige Messe gefeiert sowie der Rosenkranz und die Marienvesper des Officium Parvum gebetet werden, ist der Gedenktag des Kommendenpatrons am 13. August ein weiteres Fixum im vom Gebet betonten Leben der Kommende.



Dass eine Wiener Kommende an so einem Tag aber auch noch anders zu feiern weiß, liegt auf der Hand. Im Augustinerkeller ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Es lebe der Befreier Wiens!

Mehr zur Kommende und ihrem Patron auf http://www.mercedarier.at/komm_smda/komm_smda.htm

Samstag, 11. Juli 2009

Patrozinium der Prandtauerkirche


Am 19. Juli findet um 09.30 Uhr das Hochamt zum Patrozinium der Prandtauerkirche in St. Pölten statt. Die Kirche ist Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel geweiht. Im Zuge des Gottesdienstes finden auch wieder Aufnahmen in die Skapulierbruderschaft und Auflegungen des Karmelskapuliers statt. Ordinarium: Pilgermesse aus Kremsier (17. Jhdt.)

Bei Schönwetter wird ein Mittagessen im Sakristeihof zum Preis von 8 Euro angeboten. Damit unterstützen Sie die Kirchenrenovierung bzw. die Orgelanschaffung.
Die Anmeldungen für die Mitglieder und Freunde der Mercedarierkommende zum Sel. Marco d'Aviano erfolgen gesammelt über den Hospitalier. Bitte bis 14. 7. eine E-Mail an den Hospitalier zu senden, oder anzurufen, falls die Nummer bekannt ist.

Montag, 13. April 2009

AIDS in Afrika - Kondom ist nicht die Lösung

Im "Neuen Forum Geist und Leben" ist über die AIDS-Problematik in Afrika zu lesen:

http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=620

Wir wissen längst, dass Kondome weder sicher sind, noch zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität beitragen. Im Gegenteil: Kondome verleiten zu Promiskuität und Ausschweifung. Überall dort, wo Kondome als Allheilmittel großflächig beworben und verteilt werden, steigt die Rate der Neuinfizierungen mit HIV oder AIDS. Überall dort jedoch, wo nach der katholische Lehre gelebt wird, sinkt die Zahl der Neuinfizierten stetig. Welche Medien berichten die Wahrheit?

Freitag, 6. Februar 2009

Solidarität mit Papst Benedikt!!!

Schließen wir uns hiermit der weltweiten Solidaritätsbewegung mit dem Heiligen Vater an!

Unterstützungserklärungen für den Papst JETZT unterschreiben.
Die Linken und die Spalter sind sehr laut und ihnen gehören die Medien. Machen wir trotzdem, was wir können, um ihn zu unterstützen.
Also neben dem Gebet: Unterschreiben!

http://www.ja-zu-benedikt.net/
und ....

English: http://en.gloria.tv/?video=zmpd2hcrc4vqfmjlh8w6
Deutsch: http://de.gloria.tv/?video=iq2zbdhadbstaywlaet9
Español: http://es.gloria.tv/?video=h4gej4jiofhutemg1kul
Français: http://fr.gloria.tv/?video=wpg7aihpjhiumkeqprvm
Italiano: http://it.gloria.tv/?video=lkyc1k2erpieflulyqjs
Nederlands: http://nl.gloria.tv/?video=jlcif9hrxcxrolyt3ud0
Polski : http://pl.gloria.tv/?video=ztl6zwuonjvkyuaxtldn
Português http://pt.gloria.tv/?video=sgwey3ssz1yha6js0gli

Freitag, 2. Januar 2009

2. Januar 1492: Rückeroberung Granadas - Ende der Reconquista .... Gedanken zum Neuen Jahr


Mit der Kapitulation des letzten Sultans von Granada, Boabdil, vor dem Heer der Katholischen Könige Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien endet die maurische Herrschaft auf der iberischen Halbinsel endgültig. Dieses Datum gilt gemeinhin als das Ende der Reconquista, an der auch wir Mercedarier starken Anteil hatten.
Heute findet eine umgekehrte Reconquista statt. Der Islam greift immer mehr Platz in Europa, weil das Christentum als Religion immer mehr an Bedeutung verliert. Jedes Vakuum will gefüllt werden. Physik, keine wirre Prophetie. Die Stärke des alten Europa war sein christlicher Glaube. Heute haben wir keine Kraft und keinen Selbstbehauptungswillen mehr. Im Gegenteil: Das einzige was unsere Kultur noch retten könnte, nämlich die klassische kinderreiche Familie, ist von den führenden Denkern und Meinungsmachern Europas als nicht mehr taugliches Lebensmodell in die Mottenkiste abgeschoben worden. Stattdessen ist familien- und kinderfeindliches Gender-Mainstreaming, ich sage: Gender-Wahn, auf allen geisteswissenschaftlichen Lehrplänen Pflicht. Klingt trist, ist auch trist. Menschen und Gruppen, die sich diesem Kultur- und Glaubensverlust entgegenstellen, werden vom heutigen Establishment als reaktionär eingestuft. Greifbares Indiz selbstmörderischer Massenpsychose im ehemals christlichen Abendland. Als Angehörige einer solchen konservativen katholischen und romtreuen Gruppierung waren wir Ritter des Mercedarierordens bereits oftmals Ziel von Unverständnis, Kritik, ja Anfeindung. Geradezu eine Auszeichnung, von einem Establishment verachtet zu werden, das seine moralischen Werte dem Individualismus, dem Relativismus und der Beliebigkeit geopfert hat.

Eliten gegen den Zeitgeist, Stachel im faulen Fleisch der sich selbst verwirklichenden Egoistenmassen. Gegen die Versklavung durch Unglauben und systematisierte Sünde. Sichtbares Zeichen gegen etabliertes Neuheidentum. Christliches Rittertum ist heute wieder hochaktuell.

Vive le Roi! Dieu le Roi!
Muttergottes vom Loskauf der Gefangenen, bitte für uns!

Dienstag, 9. Dezember 2008

Freitag, 28. November 2008

Beginnende Strukturelle Gewalt gegen Christen in Europa



Auf dem Blog Glaube-Hoffnung-Liebe macht man sich, angeregt durch obiges aufrüttelndes Video, Gedanken über die "beginnende strukturelle Gewalt gegen Christen".

Der Terror der "Gleichbehandler" ist unerträglich.

Sie haben es geschafft, das Perverse als Normal, und das Normale als Pervers hinzustellen.

Denken wir mal über folgendes nach: Wenn jemand eine unnatürlich irrationale Angst vor etwas hat, also eine (Vorstufe zur?) Angstneurose, dann heißt das Phobie. Also zum Beispiel Spinnenphobie, Agarophobie (Platzangst), Klaustrophie (Raumangst) usw. usf. Nun sind aber Spinnen und Platz etwas ganz Natürliches und Normales und die übertriebene Angst davor ist unnatürlich und abnormal, krankhaft sozusagen. Die Schwulenlobby hat nun aber geschafft, den Begriff der "HOMOPHOBIE" einzuführen, also die Angst vor den Homosexuellen oder dem Homosexuellsein. Sie haben für ihren speziellen Fall ein ganzes Begriffssystem umgekrempelt und durch den neuen Begriff der Homophobie schleichend die Homosexualität als etwas Normales eingeführt, während die Abneigung davor als abnormal im weitesten Sinne als krankhaft qualifiziert wird.

DAS IST PERVERSION (also wörtlich UMKEHRUNG) von Begriffen.

Was passiert, wenn die Begriffe umgedeutet werden und nichts mehr seine natürlich Ordnung hat? Irgendwo habe ich das in einem sehr unerfreulichen Zusammenhang gelesen, aber leider verdrängt, wo das war.

Interessant, was alles geht, wenn man Medien, Politik, Kunst und Kulturszene unterwandert hat. Lobbyarbeit vom Feinsten. Man schafft einfach neue Begriffswelten (und in weiterer Folge Gesetzeslagen) und prangert alle, die nicht mitspielen als Reaktionäre, und im schlimmsten Falle als Gesetzesbrecher an. Das Bekenntnis zu den moralischen Gesetzen unserer Religion, die sowohl gottgegeben als auch, unabhängig davon, auf dem Naturrecht beruhen, ist drauf und dran, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

So dramatisch es klingt, aber wir befinden uns bereits mitten in einer kalten Christenverfolgung, mit Tendenz in Richtung offener Konfrontation. Und, wie wir seit Paulus wissen: Christenverfolgung ist immer auch Gottesverfolgung. "Saul, Saul, warum verfolgst du MICH?" hat der Herr den jüdischen Christenverfolger Saulus gefragt. Apg 9,4

Mittwoch, 26. November 2008

Katholische Journalisten gewaltsam an Berichterstattung gehindert



Offensichtlich gewaltbereite Autonome und Linke veranstalteten eine angemeldete Demo "gegen Gewalt" bei der es in erster Linie um Frauenrechte und vorallem um das "Frauenrecht auf Abtreibung" ging.
Zwei Leute von Gloria.tv, darunter ein Priester in Talar, wollten über die Veranstaltung berichten und dabei filmen. Die Demonstranten attackierten die beiden Journalisten und beschimpften sie unter anderem als Faschisten. Die Polizei empfahl den beiden Journalisten, wegzugehen, da sonst die Gewalt nicht mehr kontrollierbar wäre. Die Exekutive, darunter auch Teile der Antiterroreinheit WEGA, wollten um jeden Preis eine Eskalation verhindern, also mussten die friedlichen Journalisten vor den gewaltbereiten Demonstranten weichen.

Es wäre interessant, was passieren würde, wenn sich Passanten spontan dazu entschließen würden, für die katholischen Journalisten argumentativ Partei zu ergreifen. Vielleicht würden sich manche Menschen auch spontan dazu entschließen, einen katholischen Priester und eine junge Frau, die auf offener Straße von gewaltbereiten Linken angepöbelt und angegriffen werden, zu verteidigen. ...

Ich jedenfalls habe als Privatmensch und Katholik großes Interesse daran, dass ein katholisches Medium in Österreich ungehindert seine Arbeit tun kann. Vorschläge zu dem Thema sind sehr willkommen. Vielen Dank im Voraus.

Freitag, 14. November 2008

Die Silberne Rose 2008 für Prinzessin Alessandra Borghese

Benjamino Sorbera di Corbera, Ewald Stadler, Alessandra Borghese

Im Rahmen des Generalkapitels 2008 der Cavalieri della Mercede in Rom stand neben der Pilgerfahrt zum Grab des hl. Apostels Paulus und der Sklaverei-Konferenz bei Radio Vatikan noch ein dritter großer Punkt auf dem Programm: Die Verleihung der Silbernen Rose 2008.

Auf Vorschlag der Jury bestehend aus den Devotionsdamen Donna Barbara Marletta Anastasi, Donna Maria Di Naso Fariselli und Donna Presentazion Nunez Fernandez, wurde der Preis für dieses Jahr der Fürstin Alessandra Borghese zuerkannt. Der Grund für die Wahl war "das öffentliche kraftvolle und leidenschaftliche Zeugnis für den Glauben und die christliche Nächstenliebe" der bekennend katholischen Autorin und Journalistin Alessandra Borghese. Der Festakt fand im Rahmen eines Empfanges im römischen Palazzo Brancaccio statt.

Alessandra Borgheses bekanntestes Buch im deutschen Sprachraum trägt den Titel "Mit neuen Augen - Mein Weg zum Glauben". Darin erzählt sie glaubhaft und eindrucksvoll ihren Weg von der Jetset-Prinzessin zur Bekehrung. Seitdem tritt Prinzessin Borghese immer wieder öffentlich für Glauben und Kirche auf. Ihre Bücher "In the Footsteps of Joseph Ratzinger" und "Lourdes" sind noch nicht auf deutsch erschienen.

St. Serapion, der erste Märtyrer des Mercedarierordens



Das Geburtsdatum des Heiligen liegt um 1179, seine Herkunft ist irisch. Er diente im Heer seines Königs Richard Löwenherz. Später, im Heer Leopold VI, des Herzogs von Österreich, ging er nach Spanien um mit dem christlichen Heer Alfons VIII gegen die mohammedanischen Besatzer zu kämpfen. Serapion blieb in Spanien um forthin in den Diensten des Königs von Kastillien gegen die Mohammedaner und für den katholischen Glauben zu kämpfen. Dort lernte er den hl. Petrus Nolascus und seine Gefährten kennen, die ebenfalls für den Glauben kämpften, jedoch nicht mit dem Schwert. Die Befreiung christlicher Sklaven von den Mauren, notfalls unter Opferung der eigenen Freiheit und des eigenen Lebens, das war der Weg der damals noch jungen Ordensgemeinschaft. Serapion war begeistert von dem Weg der bedingungslosen Liebe und Hingabe der Mercedarier und erbat 1222 den Eintritt in den Orden. Serapion war an zahlreichen erfolgreichen Befreiungsaktionen beteiligt. Schließlich bot er sich selbst als Geisel für eine Gruppe Gefangener an, die in Gefahr waren, in mohammedanischer Gefangenschaft ihren christlichen Glauben zu verlieren. Sein Gefährte, Berenguer de Bañeres, reiste zurück nach Barcelona, um das Lösegeld aufzutreiben. Trotz größter Bemühungen des Ordensoberen Petrus Nolascus konnte das Lösegeld nicht innerhalb des vereinbarten Zeitraumes aufgebracht werden. Somit war Serapion zu einem grausamen Tod durch die Mauren verurteilt. Auf Befehl des Königs von Algier, Selin Benimarin, wurde Serapion auf ein x-förmiges Kreuz, dem Andreaskreuz gleich, genagelt und langsam zerstückelt. Die grausamen Mauren schenkten damit dem Mercedarierorden am 14. November 1240 ihren ersten Martyrer, dem noch viele folgen sollten.
Der Name Serapion ist griech.-hebr. und bedeutet "der Entflammte".

Montag, 10. November 2008

Pilger am Grab des hl. Apostels Paulus











Der Höhepunkt des heurigen Generalkapitels der Cavalieri della Mercede in Rom war der Besuch des Grabes des heiligen Apostels Paulus. Der hochwürdigste Abt Edmund Power O.S.B. empfing uns mit großer Freundlichkeit. Wir nahmen sowohl an der Vesper als auch an der anschließenden hl. Messe teil. Das Gebet am Grab des Apostels Paulus war für viele Ritter das ersehnte Ziel der Reise.

Bertone verteidigt Seligsprechungsprozess Pius XII.


Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone äußerte sich in einem Artikel für den 'Osservatore Romano' klar gegen jegliche Einmischung in den Seligsprechungsprozess von Papst Pius XII. Die falschen Anschuldigungen, der Papst hätte die Judenverfolgung der Nazis einfach schweigend hingenommen und nichts dagegen unternommen seien sowjetische Propaganda aus der Zeit des Kalten Krieges und historisch längst widerlegt. Bertone zitiert unter anderem Albert Einsteins Artikel in 'Time' von 1940: " Nur die Kirche hat es gewagt, sich der Kampagne Hitlers zur Unterdrückung der Wahrheit zu widersetzen."

Der Kardinal-Staatssekretär sprach sich weiters dagegen aus die Seligsprechung Pius XII. einzufrieren, bis die Archive über die Zeit seines Pontifikats geöffnet seien. Denn seit den siebziger Jahren lägen zwölf Bände mit Dokumenten über die Amtszeit Pius XII. vor. ("La Santa Sede nella Seconda Guerra Mondiale") Bertone sagte unter anderem, dass manche offenbar an der Geschichte nur Interesse hätten, wenn man sie als Waffe nutzen könne.
Quelle: kathpress

Sonntag, 9. November 2008

Cavalieri della Mercede veranstalten Internationale Konferenz zum Thema "Sklaverei des dritten Jahrtausends"







Am 6. November 2008 veranstalteten die Cavalieri della Mercede (Ritter des Mercedarierordens) in der Sala Marconi des Amtsgebäudes von Radio Vatikan die erste Internationale Konferenz zum Thema "Die Sklaverei des Dritten Jahrtausends: Migration und Ausbeutung". Vortragende waren Msgr. Guerino DiTora (Direktor der Caritas Rom), Prof. Daniela Pompei (Immigrationsbeauftragte der Communità di S. Egidio), P. Giovanni La Manna SJ (Direktor der Centro Astalli di Roma), P. Damaso Masabo O.de M. (Generalprokurator des Mercedarierordens), Dr. Don Luigi Lo Vecchio (Hochmeister der Cavalieri della Mercede) und Don Benjamino Corbera di Sorbera (Großkanzler der Cavalieri della Mercede).

Sonntag, 2. November 2008

Ewald Stadler, der Komtur der Wiener Kommende der Cavalieri della Mercede im Interview mit Gloria.tv

Drohender Genozid im Süd-Sudan



Aus dem SUDAN, wo der Mercedarierorden ein Waisenhaus für die Opfer von Bürgerkrieg und Sklavenhandel betreibt, gibt es neue schlechte Nachrichten. Bischof von Tombura-Yambio, Edward Kussula: "Im Schatten der Weltöffentlichkeit droht auch im Süd-Sudan ein Genozid." Der Bericht im Volltext: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=241917

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Government is behaving like the Nazis, says Cardinal O'Brian



"Government is behaving like the Nazis - Die Regierung benimmt sich wie die Nazis"

Der Erzbischof von St. Andrews und Edingburgh, Keith Patrick Cardinal O'Brian, nimmt sich kein Blatt vor den Mund, ja er findet sogar Worte für einen Vergleich, der uns im deutschsprachigen Raum aufgrund unserer belasteten Vergangenheit wohl bloß erschauern läßt.

In einem offenen Brief an den britischen Premierminister Gordon Brown (Labour Partei) kritisiert Kardinal O'Brian in schärfsten Worten die neue britische Gesetzesvorlage, wonach menschliches Gewebe ohne Zustimmung der Spender entnommen und zur Züchtung von menschlichen Embryonen für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden soll. Auch die Kreuzung von menschlichem und tierischem Erbgut soll dann möglich sein.

Wir werden in den nächsten Tagen sehen, ob Gordon Brown sich durch den Alarmruf des streitbaren Kardinals aufrütteln lässt. Tatsache ist, dass es sich bei diesem Gesetz um einen Skandal handelt, der die Basis unseres gottgegebenen sittlichen Handlungsspielraums sprengt wie eine Atombombe.

Bei aller Tragik - es ist gut, wieder einmal einen Kirchenoberen in dieser Form Klartext reden zu hören. Vergelt's Gott, Kardinal O'Brian.

Der offene Brief im Originalwortlaut: http://spuc-director.blogspot.com/2008/10/government-is-behaving-like-nazis-says.html


Kritische Stimmen zu Kardinal O'Brians "Einmischungen" gibt es natürlich ebenfalls. Hier ein Beispiel: http://the-accidental-scientist.blogspot.com/2008/04/on-cardinal-obrians-right-to-reply.html

--JüKo--