Samstag, 7. April 2007

Betrachtung zur Osternacht - Die Auferstehung

Quelle für Bild: Isenheimer Altar, http://www.artfond.de/gruenewald.htm


Das Evangelium zum Hochamt der Osternacht

(Mt 28, 1-7)


Als vorüber der Sabbat, als das Licht des ersten Tages nach dem Sabbat heraufkam, da gingen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grabe zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Beben der Erde. Vom Himmel herab stieg ein Engel des Herrn, und er trat hinzu und wälzte den Stein hinweg und setzte sich nieder auf ihn. Er war anzusehn wie der Blitz, und sein Gewand war weiß wie der Schnee. In Furcht vor ihm erbebten die Wächter, und sie waren wie tot. Der Engel aber sprach zu den Frauen: "Ihr, fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr suchet Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn auferstanden ist Er, wie Er gesagt. Kommet und sehet die Stätte, wo Er gelegen. Und eilends geht hin und sagt Seinen Jüngern: Er ist von den Toten erstanden! Und wisset: Er wird euch vorangehen nach Galiläa, dort sollt ihr Ihn schauen. Sehet, ich habe es euch gesagt."


Als Marienverehrer stellen wir uns die Frage, warum die Mutter des Herrn nicht mit den beiden anderen Marias zusammen zum Grabe ihres Sohnes gegangen ist. Die fromme Überlieferung lehrt uns, dass Jesus nach Seiner Auferstehung zuallererst Seiner allerseligsten jungfräulichen Mutter erschienen ist und sie daher schon wußte, dass der Weg zum Grab vergebens war.
Gebet
O Gott, du erhellest diese hochheilige Nacht durch die glorreiche Auferstehung unseres Herrn; erhalte in den neugeborenen Gliedern Deiner Kirche den Geist Deiner Kindschaft, den Du ihnen verliehen, auf daß sie, neu geworden an Seele und Leib, einen makellosen Dienst Dir entbieten. Durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.
Besonders bitten wir für alle, die heute die Heilige Taufe empfangen und damit dem Satan entrissen und zu Gotteskindern werden. Erhalte, o Gott, sie in Deiner Gnade.

Donnerstag, 5. April 2007

Karfreitag: Betrachtung des Heiligsten Antlitzes am Turiner Grabtuch




Das heilige Grabtuch von Turin ist wohl die kostbarste Reliquie der Christenheit und stellt auch eine unschätzbare Betrachtungshilfe bei der Vertiefung in die Leiden Christi dar.


Forensische (gerichtsmedizinische) Untersuchungen haben folgende Verletzungen am Abbild des Heiligsten Antlitzes eindeutig festgestellt:



  1. Schlagwunden an beiden Augenbrauen,

  2. ein eingerissenes rechtes Augenlid,

  3. eine geschwollene Nase mit leichter Verschiebung der Nasenspitze, Bruch des Nasenknochens an der Verbindung von Knochen und Knorpel,

  4. eine dreieckige Wunde auf der rechten Wange mit Spitze zur Nase, die von einem stumpfen Gegenstand (Stock?) herrührt,

  5. eine Schwellung an der linken Seite des Kinns mit ausgerissenem Bart - Zeichen für Gotteslästerung -,

  6. einen Schnitt über dem linken Backenknochen, vielleicht nach einem Sturz.

  7. Die Spitzen der Dornenhaube sind in die Haut eingedrungen und haben Blutbäche auf der Stirn und in den Haaren hervorgerufen;

  8. die Rinnsale des Blutes und der Blutkrusten fließen vom oberen teil des Gesichtes, von den Haaren herab und bestätigen somit den Tod in aufrechter Körperhaltung, z. B. steil fallende Blutspuren an der linken Seite der Unterlippe;

  9. Blutstropfen auf der rechten Seite der Oberlippe, die durch das Neigen des Hauptes vor dem Tod entstehen.

  10. Ein runder Blutstropfen auf dem rechten Nasenflügel zeigt an, daß das Blut nach dem Tod bei zurückgebeugtem Haupt zurückfloß.

  11. Löcher seitlich der Nase, durch Bleikugeln des römischen "flagrum taxillatum" (= geknotete Geißel) hervorgerufen.
Quelle: "Gottgeweiht, Zeitschrift zur Vertiefung geistlichen Lebens", Jg. 11, 1998, Nr. 2

Kreuz für Heilig-Kreuz-Kirche im türkischen Van?

Die christlich-armenische Kirche hat die Regierung in Istanbul um die Erlaubnis gebeten, auf der Heilig-Kreuz-Kirche ein Kreuz errichten zu dürfen. Zugleich bat der christlich-armenische Religionsführer Patriarch Mesrob II. darum, in der neu renovierten Kirche einmal im Jahr einen Gottesdienst feiern zu dürfen. Türkische Medien zitierten am Donnerstag aus seinem Schreiben an das Kulturministerium. Das Gotteshaus im südosttürkischen Van war nach jahrelangem Verfall renoviert und Ende März ohne Kreuz als Museum wiedereröffnet worden. Mesrob verwies nun darauf, dass alle historischen Fotografien zeigten, dass auf die Kuppel der 1.000 Jahre alten Kirche auf der Insel Aghtamar ein Kreuz gehöre. (kna)
Quelle: Newsletter von Radio Vatikan – 05.04.2007

Kardinal Schönborn übermittelt der IKG Grüße zum Pessach-Fest

Anlässlich des jüdischen Pessach-Festes hat Kardinal Christoph Schönborn dem Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg seine Glückwünsche für die Israelitische Kultusgemeinde übermittelt. Wörtlich heißt es in dem Schreiben des Kardinals: „Er, der in Seiner Güte das Volk, das Er erlöst hat, gelenkt und machtvoll zu Seiner Heiligen Wohnung geführt hat, möge Ihnen auch heute als Ihr Lenker und Erlöser erfahrbar werden”. (pm)
Quelle: Newsletter von Radio Vatikan – 05.04.2007

Kann man da herauslesen, dass Eminenz Schönborn den Mitgliedern der IKG wünscht, dass Sie die zweite Person Gottes, Jesus Christus den Messias und den Erlöser erkennen mögen?

Grab für Jesus in Medina

In Medina there is yet another tomb of Jesus. In the masjid un-nabi, the great mosque where Muhammad himself is buried, there is a tomb for Jesus next to those of the Prophet of Islam and his two successors, Abu Bakr and Umar. It is believed he will be buried here when he dies forty years after his return to earth.

aus: "Nuzul-I-Isa -- The Second Coming of Jesus", dem Kapitel 15 von John Gilchrist, Sharing the Gospel with Muslims. A Handbook for Bible-based Muslim Evangelism, Claremont/Cape Town 2003, im Internet zu finden unter:
http://www.answering-islam.org/Gilchrist/Sharing/15return.html

Dr. Christoph Heger

Christenfeindliches Machwerk von Cameron und Jakobovichi

Das neben stehende Bild (c) AP/Die Presse zeigt das Grab eines gewissen Jeschua, Sohn des Joseph.
Der unten verlinkte Artikel in der österr. Tageszeitung Die Presse beschäftigt sich mit dem antichristlichen Machwerk "Das Jesus Grab" von dem Oscar preisgekrönten Regisseur James Cameron. Der protestantische Theologe Prof. Siegfried Kreuzer zerpflückt die pseudowissenschaftlichen Theorien Camerons und Simcha Jakobovichis.


Interessant sind auch die Kommentare im Anhang des Artikels. Hier werden von Leuten wie "Aaron Fishhof", "Armin Kolovrat vom Berg der Freude" ziemlich haarsträubende Theorien und Phantastereien über Jesu Leben und Tod verbreitet. (spätere Anm.: Diese sind offenbar Lehren des jüdischen Talmud.) Vielleicht kann der eine oder andere ja einen klärenden Kommentar schreiben?

Mittwoch, 4. April 2007

Lateinischer (= röm. kath.) Patriarch von Jerusalem ruft Juden und Moslems zur Versöhnung auf

Der lateinische (= röm. kath.) Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat in seiner diesjährigen Osterbotschaft Israelis und Palästinenser aufgefordert, den gegenseitigen Streit beizulegen. Der höchste katholische Würdenträger im Nahen Osten mahnt in seinem Schreiben, beide Seiten sollten „in ihren eigenen Häusern bleiben und dort für Frieden sorgen”. (pm)
Quelle: Newsletter von Radio Vatikan – 04.04.2007

Protestanten besuchen das Heilige Land

Hochrangige Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) besuchen in der Woche nach Ostern Israel und die Palästinensergebiete. Neben Begegnungen mit christlichen Kirchenführern und Gemeinden sind Gespräche im israelischen Außenministerium sowie ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem geplant. Das teilte die EKD heute in Hannover mit. Höhepunkte bilden das Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sowie die Feiern zum 100-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung der Jerusalemer Himmelfahrtskirche. (kna) Newsletter von Radio Vatikan – 04.04.2007

Reisen in das Heilige Land - Glauben Juden, Moslems und Christen an den selben Gott?



Vatikan: Heilig-Land-Reisen ja, aber mit Vorsicht
Christen in aller Welt sollen das Heilige Land unterstützen. Dazu hat die vatikanische Kongregation für die Ostkirchen in ihrem Schreiben zur Fastenzeit aufgerufen und zur „Heilig-Land-Kollekte” ermuntert. Sie wird weltweit traditionell am Karfreitag durchgeführt, in den deutschen Bistümern bereits am Palmsonntag.

Die Christen im Heiligen Land lebten von der Solidarität, betonte der Sekretär der Kongregation, Erzbischof Antonio Maria Vegliò, im Gespräch mit Radio Vatikan.

Reisen in die Region seien unverzichtbar, aber auch der Vatikan weiß um das Sicherheitsrisiko: „Die Kongregation rät zu äußerster Vorsicht, aber ermutigt zu Pilgerfahrten. Wenn sie gut organisiert sind, in Zusammenarbeit mit den Ortskirchen und den zuständigen Sicherheitsbehörden, sind diese Pilgerfahrten eine einzigartige geistliche Quelle für die Pilger und für die Regionen im Heiligen Land eine geistliche wie materielle Unterstützung.

Die kirchlichen Gemeinschaften dort wollen aus ihrer Isolation heraus.”Gleichzeitig hätte die Weltkirche Verantwortung für ihre „Mutterkirche” in Jerusalem: „Es ist die Stadt der Jünger des Herrn und derer, die an den einen Gott glauben, Juden und Moslems. Jerusalem ist das sichtbare Gedenken unserer christlichen und kirchlichen Wurzeln. Von dieser Stadt hängt die Zukunft ab. Der Psalm sagt: ‚Dort sind wir alle geboren.” Sie ist die Mutter, die ihre Kinder nicht vergessen dürfen.” (rv)
Quelle: Newsletter von Radio Vatikan – 04.04.2007

Kommentar:

Ob die Juden und die Moslems auch an "den einen Gott" glauben, sei dahingestellt. Der Gott der katholischen Kirche ist der dreifaltige Gott. Den kennen weder die Juden noch die Moslems. Beide lehnen ihn sogar vehement ab.

Ob hier nicht eine Fehlformulierung vorliegt. Sollte es nicht heißen, "Juden und Moslems, die auch an nur einen Gott glauben." Sprich, einen Eingottglauben haben. Beide gehören, wie das Christentum, zu den monotheistischen Religionen. Es scheint, als habe sich im Sprachgebrauch aus dem Eingottglauben (Monotheismus) ein Glauben-an-den-selben-Gott entwickelt. Das verzerrt die Realität und ist gefährlich und falsch.

Dass erstere den Messias, Jesus Christus, verleugnen, und zweitere vom Verständnis der Dreifaltigkeit ohnehin meilenweit entfernt sind, scheint es mir unmöglich zu machen, davon zu sprechen, dass alle "DEN EINEN GOTT" anbeten.

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Joh 14,6

Better in Latin!



Achtung Satire!

http://www.cafepress.com/betterinlatin

Tradis verstehen Spaß, keine Frage ;-)


"Die Vergewaltigung hätte ich noch verkraftet, aber die Abtreibung war zuviel."

Kein Gehör für Stimme vergewaltigter Frauen? -
(03.04.2007, JfdL-md).

"Die Vergewaltigung hätte ich noch verkraftet, aber die Abtreibung war zuviel." Diese Aussage ist auf einem Info-Folder zu lesen, der in einer Aussendung des Vereins "Jugend für das Leben" an Wiener Haushalte enthalten war und seither für Aufregung sorgt. Margret Parzmair, Pressesprecherin von "Jugend für das Leben", äußert sich über die Herkunft des Zitats: "Die Aussage stammt von einer Frau, die vergewaltigt wurde, das gezeugte Kind abtreiben ließ und danach bei der Selbsthilfegruppe 'Rahel e.V.' in Deutschland (
http://www.rahel-ev.de/) Hilfe suchte. Die betroffene Frau, die namentlich anonym bleiben möchte, spricht auf einem Video ausführlich über ihre schmerzlichen Erfahrungen mit Vergewaltigung und Abtreibung." Das Video sei jederzeit bei "Jugend für das Leben" erhältlich (für Aussagen weiterer betroffener Frauen siehe unten).

Keine Verharmlosung der Vergewaltigung

Als "unglaublich" bezeichnet Parzmair den Vorwurf, sie wolle Vergewaltigung verharmlosen. "Ich kann mir kaum etwas Schlimmeres vorstellen als Vergewaltigung. Die Tragweite dieses Traumas erfassen vermutlich nur jene, die selbst schon Opfer eines solchen Verbrechens geworden sind." Dies dürfe jedoch kein Grund sein, Frauen, die zusätzlich zur Vergewaltigung an einer Abtreibung leiden, den Mund zu verbieten. Die Betroffenen ernst nehmen bedeute auch, "ihr Anliegen unzensiert und ohne Rücksicht auf Popularität zu thematisieren."Abtreibung für Betroffene auch nach Vergewaltigung schlimm"Ich verstehe die Not jeder Frau, die sich nach einer Vergewaltigung zur Abtreibung gezwungen fühlt," erklärt Parzmair. Man müsse aber davor warnen, dem Trauma der Vergewaltigung ein weiteres Trauma hinzuzufügen. "Durch eine Abtreibung wird das Problem nicht aufgearbeitet, sondern nur verdrängt. Am Ende fällt oft beides auf die Frau zurück, wie man von den Berichten Betroffener weiß."Der Weg zur Wiedergewinnung des verlorenen Selbstwerts liege darin, die Spirale der Gewalt bewusst und selbstbestimmt zu unterbrechen. "Dem heranwachsenden, unschuldigen Kind das Leben zu schenken, erfordert absoluten Mut. Viele haben durchgehalten und so ihren inneren Frieden wieder gefunden." Man müsse Frauen dies zutrauen, sie darin bestärken und mit allen Mitteln unterstützen, schließt Parzmair.

Weitere Aussagen betroffener Frauen

Eine andere Frau - ebenfalls betroffen - meint: "Die Vergewaltigung belastet mich noch mehr als die Abtreibung (...) Heute stelle ich fest, dass die Abtreibung keine gute Entscheidung war: Zusätzlich zur Vergewaltigung habe ich mir die Last der Abtreibung meines Kindes aufgeladen."(
http://www.lebensgeschichten.org/abtreibung/abtreibung05.php, Stand: 03.04.07).

Jackie B., die nach einer Vergewaltigung schwanger geworden war, und ihr Kind abtreiben ließ, berichtet Folgendes:"Ich bemerkte, dass das Nachspiel der Abtreibung noch lange anhielt, nachdem meine Erinnerung an die Vergewaltigung schon erblasst war. Ich fühlte mich leer und furchtbar. Niemand hatte mir über diese Leere und diesen Schmerz bescheid gesagt, der Albträume und Depressionen mit sich bringen würde. Sie hatten mir gesagt, dass ich nach der Abtreibung mein Leben weiterführen könnte, als wäre nichts gewesen (...) Es fällt mir leichter, dem zu verzeihen, der mich vergewaltigt hat, als mir selbst, weil ich die Abtreibung hatte."(vgl. David Reardon, Aborted Women: Silent No More, Crossway Books, 1987,
http://www.pregnantpause.org/aborted/curerape.htm, Stand: 03.04.07).

Edith Young wurde als 12-Jährige von ihrem Stiefvater missbraucht und geschwängert. Unter dem Einfluss der Familie ließ sie eine Abtreibung vornehmen. 25 Jahre später resümiert sie:"All die Jahre hindurch war ich depressiv, selbstmordgefährdet, wütend und einsam, ich fühlte einen Verlust (...) Die Abtreibung, die ,zu meinem Besten' sein sollte, war es einfach nicht. Soweit ich das beurteilen kann, hat es ,ihren Ruf gerettet', ,ihre Probleme gelöst' und ihrem Leben ermöglicht ,fröhlich weiterzugehen'. (...) Meine Tochter, wie sehr ich sie vermisse! Ich vermisse sie, ohne Rücksicht auf den Grund ihrer Empfängnis."(vgl. David C. Reardon, The Post-Abortion Review 2 (1) 1994, Elliot Institute,
http://www.abortionfacts.com/reardon/rape_incest_and_abortion.asp, Stand: 03.04.07).

Kathleen DeZeeuw ist eine jener tapferen Frauen, die trotz Vergewaltigung zu ihrem Kind standen. Sie erzählt: "Ich habe selbst eine Vergewaltigung durchgemacht, und ich habe ein Kind aufgezogen, das durch Vergewaltigung gezeugt worden war. Ich fühle mich persönlich angegriffen und verletzt, wenn ich höre, dass Abtreibung wegen Vergewaltigung (...) erlaubt sein solle. Ich habe das Gefühl, dass wir von den Abtreibungsbefürwortern verwendet werden, um ihre Anliegen vorwärts zu bringen, obwohl wir nicht gefragt wurden unsere Sicht zu sagen."(David C. Reardon, The Post-Abortion Review 2 (1) 1994, Elliot Institute,
http://www.abortionfacts.com/reardon/rape_incest_and_abortion.asp, Stand: 03.04.07).

Julie Makimaa wurde selbst durch einen Akt der Vergewaltigung empfangen. Sie leidet mit ihrer Mutter, wenn es um die Vergewaltigung geht, aber sie ist stolz auf deren Mut und Großherzigkeit. Was ihre eigene Entstehungsgeschichte betrifft, erklärt sie: "Es geht nicht darum, wie es begonnen hat, sondern darum, wer man wird."(vgl. David C. Reardon, The Post-Abortion Review 2 (1) 1994, Elliot Institute,
http://www.abortionfacts.com/reardon/rape_incest_and_abortion.asp, Stand: 03.04.07).

Quelle:
http://www.youthforlife.net/detail.php?id=475


Vielleicht erinnern Sie sich noch an den bedauernswerten Vorfall des elfjährigen Mädchens, welches Geschlechtsverkehr mit zwei 16jährigen und einem 28jährigen Mann hatte, schwanger wurde und, wie mit einer völligen Selbstverständlichkeit berichtet wurde, natürlich abgetrieben hat. Immerhin haben die Verantwortlichen des Wiener Krankenhauses, in dem die Abtreibung durchgeführt worden ist, die Polizei verständigt, wodurch der Fall überhaupt erst öffentlich bekannt wurde. Mir ist nicht bekannt, wie alt das ungeborene Kind war, als die Abtreibung durchgeführt wurde. Jedenfalls wurde bei dem Kind eine DNA-Analyse durchgeführt, welche den Kindsvater eindeutig indentifiert hat. Der 16jährige soll sich auch an seinem 6jährigen Bruder bereits sexuell vergangen haben.
http://www.diepresse.com/home/panorama/oesterreich/112311/index.do

Montag, 2. April 2007

Französische Bischöfe für Darfur

Frankreich: Bischöflicher Hilfsappell zur Unterstützung der Bevölkerung von Darfur (Sudan)

250.000 Tote und drei Millionen Vertriebene

LOURDES, 2. April 2007 (ZENIT.org).

- Die Mitglieder der französischen Bischofskonferenz haben an die Politik und die Zivilbevölkerung appelliert, der humanitären Katastrophe im südsudanesischen Darfur ein Ende zu bereiten. „Weder Europa noch Frankreich dürfen so großem Leid tatenlos zusehen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung des Episkopats, die Kardinal Jean-Pierre Ricard, Erzbischof von Bordeaux, am 29. März zum Abschluss der bischöflichen Frühjahrsvollversammlung als deren Vorsitzender im Marienwallfahrtsort Lourdes vorstellte. Die Hirten Frankreichs weisen in ihrem Schreiben unter anderem darauf hin, dass die traurigen Fakten – 250.000 Tote, 500.000 Not leidende, auf Unterstützung angewiesene Menschen und drei Millionen Vertriebene – sowie die Tatsache, dass die Friedensvereinbarungen aus dem vergangenen Jahr bisher nicht umgesetzt werden konnten, hinlänglich bekannt seien und dass nach wie vor massiver Handlungsbedarf bestehe. Durch konkrete Maßnahmen müsse der betroffenen Bevölkerung geholfen und danach der Wiederaufbau der Region unterstützt werden. „Die Krise ist schlimm, und wir dürfen nicht schweigen. Dort, wo der Mensch leidet, leidet auch Christus mit ihm“. Schließlich ermahnen sie das Volk, die französischen Präsidentschaftskandidaten auch nach deren Engagement für Frieden und Gerechtigkeit in der afrikanischen Krisenregion zu beurteilen. Papst Benedikt XVI. hatte bereits Anfang Januar dazu aufgerufen, angesichts des „Dramas von Darfur“ nicht länger untätig zu bleiben. In seiner Rede an die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschafter, in der er die großen Krisenherde der Welt ansprach, aber auch auf positive Entwicklungen einging, forderte der Heilige Vater mit Blick auf den afrikanischen Kontinent alle führenden Politiker „zu entschlossenem Handeln“ auf. „Das Drama von Darfur geht weiter und weitet sich auf die Grenzregionen zum Tschad und zur Zentralafrikanischen Republik aus. Die internationale Gemeinschaft erscheint seit fast vier Jahren ohnmächtig, trotz der Initiativen, die der bedrängten Bevölkerung Hilfe bringen und eine politische Lösung herbeiführen sollen. Nur durch eine aktive Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union, den betroffenen Regierungen und anderen Akteuren werden diese Mittel wirksam werden können. Ich fordere alle zu entschlossenem Handeln auf: Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass so viele Unschuldige weiter leiden und in der Folge sterben.“

Es gibt Hilfe im SUDAN:

Spenden Sie für unser Projekt!
http://www.mercedarier.at/Hilfswerk/hilfswerk.htm

Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG
KtoNr.: 2.585.966
BLZ: 32.000
IBAN: AT133200000002585966
BIC: RLNWATWW

Kinderkrippenkinder sind aggressiver

Largest US Child Study Finds Early Child Care Linked to Aggression and Disobedience

WASHINGTON, March 26, 2007 (LifeSiteNews.com) - Analysis of the largest, longest running, and most comprehensive study of child care in the United States has found that the more time children spent in center-based care before kindergarten, the more likely their teachers were to report such problem behaviors as "gets in many fights," "disobedient at school," and "argues a lot."The study confirms research published last year which was undertaken in Canada which found that children in daycare were 17 times more hostile than children raised at home, and almost three times more anxious. The Canadian study also found negative effects on parents.A 2005 study from England demonstrated that a mother's care was best for toddlers' development, with nursery care linked to "higher levels of aggression." An Australian study published in 2006 confirmed prior research finding that daycare seems to damage babies' brain chemistry and affect their "social and emotional development."The current study, which appears in the March/April 2007 issue of Child Development, found that children with more experience in child care centers showed in early grades through sixth grade, a greater frequency of what the researchers termed teacher-reported externalizing problem behavior. Teachers reported more frequent problem behaviours such as: child demands a lot of attention; argues a lot; bragging and boasting; cruelty, bullying or meanness to others; destroys things belonging to others; disobedient at school; gets into many fights; lying or cheating; screams a lot.

AD JESUm PER MARIAM: Newsflash: Your Day-care Kiddy is an Ill-Mannered, Agressive Brat

Sonntag, 1. April 2007

Weitere Welle der Gewalt im SUDAN

Trotz aller Appelle aus Europa und den USA reißt die Kette der Gewalt in der westsudanesischen Bürgerkriegs-Provinz Darfur nicht ab. Bei einem Überfall in der Nähe der Stadt Njala sind nach Medienangaben mehr als vier Dutzend Zivilisten getötet worden. Die Berichte machen die islamischen Reiter-Milizen der Djandjawid für den Angriff verantwortlich. Die Milizen werden angeblich von der sudanesischen Regierung in Khartum unterstützt. (agenturen)
Quelle: Radio Vatikan Newsletter 1. April 2007

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone: Motu Proprio zum alten Ritus kommt

Aus dem Newsletter von Radio Vatikan vom 1. April 2007:

In einem Gespräch mit dem Magazin der französischen Tageszeitung “Le Figaro” meinte Bertone nach Agenturangaben wörtlich: “Der Wert der Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils bleibt unangetastet. Aber man darf nicht das große liturgische Erbe verlieren, das uns der heilige Papst Pius V. gegeben hat, und muss auf die Bitten von Gläubigen reagieren, die an Messen nach diesem Ritus teilnehmen wollen - im Rahmen des Missale, das 1962 von Papst Johannes XXIII. veröffentlicht wurde, mit seinem eigenen (liturgischen) Kalender. Da gibt es keinen zwingenden Grund, den Priestern in aller Welt nicht zu erlauben, nach dieser Form zu zelebrieren.” Bertone weiter: “Die Erlaubnis durch den Heiligen Vater würde natürlich dem Ritus von Paul VI. all seine Gültigkeit belassen”. Nach Agenturberichten bestätigt Kardinal Bertone ausdrücklich, dass es zu einer Veröffentlichung des Motu Proprio kommen wird, “das diese Erlaubnis ausspricht”. Der Papst werde “selbst seine Motive und den Rahmen seiner Entscheidung” erklären. Benedikt XVI. wolle “seine Sicht zum Gebrauch des alten Missale den Christen und vor allem den Bischöfen selbst unterbreiten”. Der Kardinalstaatssekretär präzisierte in dem Gespräch, dass die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil den Gebrauch des Lateinischen und des Gregorianischen Chorals nie “verboten” habe - “ganz im Gegenteil”, sie habe ihnen “einen gerechten, wichtigen Platz bewahren” wollen. (apic)

Aus dem Newsletter von Radio Vatikan vom 1. April 2007. Das Datum macht stutzig.

J.K.

Samstag, 31. März 2007

Grammatikfehler als äußeres Zeichen der Demut

Thomas Shawn hat auf seinem sehr schönen Weblog den Titel desselben hinterfragt. Bis dato lautete dieser "Ad Jesu per Mariam", also "zu Jesus durch Maria" - mit einem kleinen Fallfehler im Lateinischen, da die Päposition ad den Akkusativ und somit das Akkusativsuffix m verlangt.

Shawn sinniert darüber, dass es, obwohl seine zwei Jahre Latein in der Schule bereits 20 Jahre her seien, für einen römischen Katholiken eigentlich schade sei, dass er die Sprache seiner heiligen Mutter Kirche nicht ausreichende beherrsche, um so einen Fehler schon zu Anfang zu vermeiden. Er sieht sich darin exemplarisch für den größten Teil der Kirche seit dem zweiten Vatikanischen Konzil.

Als äußeres Zeichen dieses Mangels und um auf diesen nachdrücklich hinzuweisen verzichtet Thomas Shawn auf eine Korrektur seines Fehlers und fügt stattdessen nur ein minuskles m in der Titelzeile ein.

AD JESUm PER MARIAM: On the Title

Das Wichtigste dabei ist aber: Thomas Shawn hat die Worte "Durch Jesus zu Maria" aus dem Goldenen Buch des hl. Grignon von Montfort.

Dear Thomas, brother in Mary, God bless you!

Französ. Bischofsversammlung ruft zur Hilfe für Darfour auf

Lourdes (Fidesdienst) - Am 29. März ging die Vollversammlung der französischen Bischöfe wegen der Beisetzungsfeier für den verstorbenen Erzbischof von Rennes, Francois Saint-Macary, einen Tag früher als geplant zu Ende. Zum Abschluss der Arbeiten lancierte der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von Bordeaux, Kardinal Jean-Pierre Ricard, einen Appell für Darfur im Hinblick auf die humanitäre Katastrophe, die sich in dieser Region abspielt.In einer Verlautbarung erinnert er daran, dass der Konflikt in Darfur keinen „Aufzählung einfacher Zahlen bleiben dürfe: 250.000 Tote, 500.000 Menschen, die von humanitären Hilfen abhängig sind, 3 Millionen Vertriebene“. Den dieses Situation sei seit langem bekannt, nachdem verschiedene Nichtregierungsorganisationen und Hilfswerke der Vereinten Nationen solche Daten veröffentlichten.„Weder Europa noch Frankreich dürfen so großem Leid tatenlos zusehen“, so die Bischöfe. „Die Krise ist schlimm und wir dürfen nicht schweigen: Dort, wo der Mensch leidet, leidet auch Christus mit ihm“. Obschon im Jahr 2006 Friedensereinbahrungen unterzeichnet wurden, seien diese noch nicht umgesetzt worden. Deshalb rufen die französischen Bischöfe in ihrer Verlautbarung zu konkreter Hilfeleistung auf, die auf unterschiedliche Weise geschehen könne, wobei jedoch nie vergessen werden dürfe, dass „morgen, nach der Notsituation, ein Wiederaufbau notwendig sein wird.“ Abschließend bekräftigen die Bischöfe, dass „das Engagement als Christen für Frieden und Gerechtigkeit uns dazu bewegt, die Kandidaten der Präsidentschaftswahl mit Entschlossenheit nach den verwirklichten Aktionen zu fragen“, die zu einer Lösung der Situation beitragen. (RG) (Fidesdienst, 30/03/2007 - 23 Zeilen, 245 Worte)

Freitag, 30. März 2007

Die Ausbreitung der Religionen


Ein Modell, ob wissenschaftlich genau oder nicht:

http://www.cartoonland.de/archiv/geschichte-der-religionen/
(bitte auf PLAY drücken!!)

Die neue Ära der Christenverfolgung

Unter diesem Titel bringt die österr. Tageszeitung Die Presse wieder einmal einen kurzen Bericht über die schlimme Lage der Christen in einigen Weltregionen: "In Afghanistan, im Irak und in Teilen Nigerias müssen Christen um ihr Leben fürchten."

Erzbischof Gabriel Kassab von der chaldäisch-katholischen Gemeinde in Basra musste unlängst den Irak verlassen und ist nach Sydey/Australien geschickt worden. Einen Nachfolger für die Gemeinde in Basra gibt es keinen.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

http://www.diepresse.com/home/panorama/welt/70476/index.do

Mittwoch, 28. März 2007

Vor einem Jahr in Ägypten


Das Bild oben (rupprecht@kathbild.at) zeigt den koptischen Papst-Patriarch Schenuda III. mit Kindern.
In Ägypten ist die koptische christliche Minderheit immer wieder Ziel von Übergriffen und systematischer Benachteiligung und Unterdrückung. Die Behörden tun nichts oder zu wenig gegen diese Ungleichbehandlung. Anlässlich der vorösterlichen Zeit wollen wir wieder einmal an die Lage unserer koptischen Brüder erinnern:


Wieder erfolgte ein Angriff auf unsere koptischen Mitbrüder: Als sie am Freitag, den 14. April 2006 ihre vorösterlichen Gottesdienste in ihren Kirchen hielten (die koptisch-orthodoxe Kirche feiert das Osterfest am 23. April), wurden zwischen 8.30 und 11.30 Uhr in gleich drei Kirchen Alexandrias die Betenden mit Waffen attackiert. Ein 78jähriger Kopte starb, 17 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Zitat: www.uno-christ.at


Von offizieller Seite war damals angegeben worden, es handelte sich nur um einen einzelnen Angreifer gehandelt, der zudem psychisch krank gewesen sei. Einige Offiziere erklärten jedoch gegenüber der der Nachrichtenagentur Reuters , dass sie drei Attentäter gefasst hätten. Die Attentäter hätten den Angriff demnach gemeinsam organisiert.


Wir werden uns bemühen, vermehrt über die schlimme Lage der Christen im Nahen Osten und Nordafrika zu berichten.