Samstag, 22. September 2007

Was droht Muslimen in England, die sich zu Christus bekehren?

Das englische Fernsehprogramm "Dispatches" strahlte am Montag, 17. September 2007, einen Film aus über die erschreckende Lage von ehemaligen Muslimen, die sich zum Christentum bekehrt haben, mitten in England. Kann man hoffen, daß es sich in Österreich und Deutschland anders verhält? Wohl kaum. Merkwürdigerweise verhalten sich unsere Liberalen, die sonst immer gleich Einschränkungen ihrer Freiheit von der katholischen Kirche zu fürchten vorgeben, in diesem Punkt wie stumme Hunde.

Hier kann der Film gesehen werden:

http://video.google.com/videoplay?docid=1606207994859431269&q=dispatches+unholy+war&pr=goog-sl

Dr. Christoph Heger

Montag, 17. September 2007

Die Heiligkeit der Liturgie

[…] Bei allem Bemühen um die Liturgie muß der Blick auf Gott maßgbend sein. Wir stehen vor Gott – er spricht mit uns, wir mit ihm.

Wo immer man bei liturgischen Besinnungen nur darüber nachdenkt, wie man Liturgie attraktiv, interessant, schön machen kann, ist Liturgie schon verfallen. Entweder ist sie opus Dei (Anm. Werk Gottes) mit Gott als eigentlichem Subjekt oder sie ist nicht.

Ich bitte an dieser Stelle: Gestaltet die heilige Liturgie aus dem Hinschauen auf Gott in der Gemeinschaft der Heiligen, der lebendigen Kirche aller Orte und Zeiten so, daß sie zu einem Ausdruck der Schönheit und Erhabenheit des menschenfreundlichen Gottes wird! […]


Diese Worte sagte Papst Benedikt XVI. am 9. September im Stift Heiligenkreuz. Wenn man dies im Zusammenhang mit dem motu proprio „Summorum Pontificum“ betrachtet, kommt meines Erachtens klar zum Ausdruck, wie sehr der Heilige Vater wünscht, dass sich auch unsere heutige Liturgie an jener Liturgie ausrichtet, die vor der Liturgiereform Ende der 1960er Jahre der Schatz der römisch-katholischen Kirche gewesen ist.

Interessant finde ich auch die Wortwahl des Heiligen Vaters, wenn er sagt:

Entweder ist sie opus Dei (Anm. Werk Gottes) mit Gott als eigentlichem Subjekt oder sie ist nicht.

Der Heilige Vater sagt nicht, "oder sie ist es nicht" sondern er sagt "oder sie ist nicht". Das heißt also, eine Liturgie, die nicht opus Dei mit Gott als eigentlichem Subjekt ist, ist für ihn schlichtweg keine Liturgie.

Wenn Sie folgenden Link klicken, können Sie das motu proprio im Wortlaut lesen:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Summorum_Pontificum_%28Wortlaut%29

Sehen Sie weiters im unten stehenden Posting Links zu allen Österreich-Reden des Heiligen Vaters im Wortlaut.

Sonntag, 9. September 2007

Der Papst in Österreich - Der Bote der Wahrheit!

Der Heilige Vater hat in Mariazell ganz klar gegen den herrschenden Zeitgeist, dass es keine absolute Wahrheit gäbe, Stellung genommen:

"Wenn wir Christen ihn (Jesus Christus, Anm.) daher den einzigen für alle gültigen Heilsvermittler nennen, der alle angeht und dessen letztlich alle bedürfen, so ist dies keine Verachtung der anderen Religionen und keine hochmütige Absolutsetzung unseres eigenen Denkens, sondern es ist das Ergriffensein von dem, der uns angerührt und uns beschenkt hat, damit wir auch andere beschenken können.
In der Tat setzt sich unser Glaube entschieden der Resignation entgegen, die den Menschen als der Wahrheit unfähig ansieht – sie sei zu groß für ihn. Diese Resignation der Wahrheit gegenüber ist meiner Überzeugung nach der Kern der Krise des Westens, Europas. Wenn es Wahrheit für den Menschen nicht gibt, dann kann er auch nicht letztlich Gut und Böse unterscheiden.
Und dann werden die großen und großartigen Erkenntnisse der Wissenschaft zweischneidig: Sie können bedeutende Möglichkeiten zum Guten, zum Heil der Menschen sein, aber auch - und wir sehen es – zu furchtbaren Bedrohungen, zur Zerstörung des Menschen und der Welt werden. Wir brauchen Wahrheit."
Zum Thema Kinderlosigkeit in Europa sagt Benedikt XVI.:
Europa ist arm an Kindern geworden: Wir brauchen alles für uns selber, und wir trauen wohl der Zukunft nicht recht. Aber zukunftslos wird die Erde erst sein, wenn die Kräfte des menschlichen Herzens und der vom Herzen erleuchteten Vernunft erlöschen – wenn das Antlitz Gottes nicht mehr über der Erde leuchtet. Wo Gott ist, da ist Zukunft.
Der Papst spricht die Wahrheit. Er ist der Stellvertreter Christi auf Erden. Hören und Lesen wir seine Worte.
Rede vom Freitagmittag am Hof:
Rede in der Hofburg:
Predigt in Mariazell:
Vesper in Mariazell:
Sonntagspredigt in Wien:
Angelus in Wien:

Sonntag, 22. Juli 2007

Die Ehe ist kein weltlich Ding

In den letzten Wochen erschienen in österreichischen Tageszeitung wieder einmal eine Reihe von Artikeln, die die hohen Scheidungszahlen zum Thema hatten. Für viele sind solche Statistiken ein weiterer willkommener Anlass, den althergebrachten Begriff von Ehe und Familie in Frage zu stellen und durch zeitgemäßere Konzepte ersetzen zu wollen. In diesen Statistiken wird aber zumeist nicht erfasst, welchen religiösen Hintergrund Paare haben, die sich scheiden lassen.

Als Katholiken ist für uns daher folgende Statistik interessant, die von der engagierten katholischen guatemalischen Autorin Mercedes Arzú Wilson jüngst zitiert wurde:


  • Bei nur standesamtlich verheirateten Paaren zerbricht 1 Ehe von 2.
  • Bei kirchlich verheirateten Paaren zerbricht 1 Ehe von 3.
  • Bei Ehepaaren, die gemeinsam die Sonntagsmesse besuchen, zerbricht 1 Ehe von 50.
  • Bei Ehepaaren, die nicht nur die Sonntagspflicht erfüllen, sondern auch gemeinsam beten, scheitert statistisch gesehen nur mehr 1 Ehe von 1429. (Quelle: SKS 5/2006)

Rein menschlich gesehen sind die Anforderungen, die Gott und die Kirche von den Ehepartnern verlangen, unheimlich schwer zu erfüllen. Besonders in unserer modernen total säkularisierten Zeit, wo auch die stützenden Regeln der Gesellschaft wegfallen und Jahrhunderte, ja Jahrtausende alte gewachsene Sozialstrukturen in Auflösung begriffen sind, scheint der herkömmliche Begriff von Familie und Ehe nicht mehr realistisch umsetzbar. Zumindest wird uns das von den Meinungsmachern in den Medien und der Politik ständig eingeredet. Rein menschlich und rein weltlich gesehen mag das stimmen.

Für uns Katholiken ist aber klar: Die Ehe ist kein weltlich Ding. Sie kommt von Gott und ist ein heiliges Sakrament, welches uns helfen soll unser Leben zu meistern - letztlich mit der Zielsetzung, Heilige zu werden.

Die Statistik, wonach bloß 0,07 % der Ehepaare, die gemeinsam beten und wohl auch aus den Sakramenten leben, geschieden werden, zeigt ganz deutlich, dass in dem Maße wie wir uns als Ehepaar Gott zuwenden, auch unser Leben als zur Heiligkeit berufene Christen gelingen kann.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Amnesty International tötet Kinder

Die bekannte internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International - AI setzt sich im Rahmen des Programmes „reproductive health services“ für die weltweite Propagierung und sogar für das aktive Bewerben der straffreien Abtreibung ein.

Obwohl einzelne Anliegen von AI berichtigt sein mögen, kann man als Christ und Katholik AI aus diesem Grunde nicht unterstützen.

http://kath.net/detail.php?id=16828

http://kath.net/detail.php?id=16828

http://kath.net/detail.php?id=17026

Samstag, 26. Mai 2007

Jerusalem revisited










Der ital. Architekt Barluzzi, der auch die Kirche der Seligpreisungen baute, kennzeichnete in der Mitte von "Dominus flevit" einen Punkt. Von dieser Stelle ist das Foto geschossen. Wenn man genau schaut, wo sich das Kreuz des Fensters der Kirche befindet, wird man bemerken, dass es im Foto genau bei den beiden Kuppeln der Auferstehungs- bzw. Grabeskirche liegt. (Viel Unwissende fotografieren so, dass hinter dem Kreuz die goldene Kuppel der Moschee zu liegen kommt.)

Dies haben einem dem Redakteur bekannten katholischen Jerusalem-Pilger die Franziskaner schon 1975 bei seiner Maturareise erkärt. Zudem weist diese Richtung im Gegensatz zu "ex oriente lux" genau nach Westen, und die Kuppel der Auferstehungskirche daher Richtung Dominus flevit genau nach Osten, woher das LICHT kommt.

Der Friede Gottes für Jerusalem,
Nolasker




Samstag, 5. Mai 2007

Zweite Islamkonferenz in Deutschland

Wie kath.net berichtet, hat der deutsche Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am 2. Mai zum zweiten Plenartreffen der Deutschen Islamkonferenz nach Berlin eingeladen. 15 muslimische Vertreter unterschiedlicher Couleur sowie 15 Vertreter deutscher Behörden traten zusammen, um über die rechtliche Stellung der muslimischen Minderheit zu beraten.

Aus dem Kommentar von Prof. Dr. Christine Schirrmacher (Bonn, Islamwissenschaftlerin und wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Islamfragen) möchte ich folgenden letzten Absatz mit Forderungen an die islamische "Gemeinschaft" zitieren:

Die Bundesregierung ist Initiator und Gastgeber der Konferenz, sie hat die Minderheiten zum Gespräch eingeladen, nicht umgekehrt. Man sollte daher nicht warten, bis redegewandte Vertreter muslimischer Organisationen neue Forderungskataloge erheben oder Sinn und Ziel der Konferenz definieren, sondern eigene Erwartungen klar vermitteln:

• Eine Verurteilung der Befürwortung von Gewalt und Terror durch muslimische Prediger und Meinungsführer, nicht nur eine allgemeine Absage an Terror und Gewalt

• Eine eigene Begründung der rechtlichen Gleichstellung von Mann und Frau, der Freiheitsrechte für Frauen und nicht nur die Anerkennung ihrer „gleichen Würde“

• Eine begründendes Eintreten für Grundgesetz und Demokratie anstatt Abgrenzung und Verurteilung der deutschen Gesellschaft als „Ungläubige“

• Ein Entgegenwirken der Verfolgung von Konvertiten

Der Islam stellt Europa immer nachdrücklicher die Frage nach seiner Identität und Werteordnung – was antworten wir? (Zitat Ende)

Für uns Christen, die wir ja auch zum Apostolat berufen sind, ist vor allem der letzte Punkt, die Verfolgung von Konvertiten, besonders von Bedeutung.

Moslems, die sich zum christlichen Glauben bekehren, haben mit Ausgrenzung und Verfolgung, in Staaten, wo der Islam Staatsreligion ist, sogar mit der Todesstrafe zu rechnen. Christliche Missionare sind in letztgenannten Staaten auch des Todes schuldig. Aber auch in bloß moslemisch geprägten Staaten wie der Türkei, wo an sich ein laizistisches System herrscht, sind Christen und vor allem auch solche Christen, die in Verdacht geraten, den Glauben zu verbreiten, ihres Lebens nicht sicher. Die kürzliche private Hinrichtung dreier Angestellter eines christlichen Verlages im anatolischen Malatya ist uns noch in lebendiger Erinnerung.

Wenn wir im christlich-aufklärerisch (und zwar in genau der Kombination, und nicht unter Ausklammerung des Ersteren!) geprägten Abendland nicht bald beginnen, unsere Wurzeln klar und selbstbewusst zu vertreten und danach zu leben, und auch von Neubürgern in unseren Ländern eine Anpassung an unseren Wertekodex verlangen, wird das Schiff Europa, wie wir es jetzt kennen, untergehen.
Für uns Katholiken ist dies nur eine Erneuerung des Auftrages, den uns der Herr Jesus Christus höchstpersönlich wörtlich erteilt hat:


Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt 28, 16-20)

J.K.

Sonntag, 29. April 2007

Der Heilige Stuhl und Israel haben es nicht immer leicht miteinander

Newsletter von Radio Vatikan – 29.04.2007

Vatikan: P. Jaeger, Abkommen mit Israel „möglich und notwendig”. Der Heilige Stuhl und Israel haben es nicht immer leicht miteinander.

Zuletzt kam es wegen einer Darstellung Pius XII. in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zu Verstimmungen. Auch der diplomatische Prozess zwischen den beiden Staaten scheint gelegentlich ins Stocken zu geraten. Nun sollen die Verhandlungen nach Agenturangaben doch weitergehen, und zwar am 21. Mai.

Wir haben dazu den israelischen Ordensmann David Maria Jaeger interviewt. Mario Galgano wollte von dem Nahost-Spezialisten und heutigen Kirchenrechtsprofessor in Rom zunächst wissen, welche Rolle die Katholiken heute im Heiligen Land haben:
„Die Katholiken sind ein Teil der palästinensischen Gemeinschaft und sie bringen ihre Perspektiven und ihre Überzeugungen sowie ihr reiches Erbe aus der Religion und der Moral in die palästinensische Identität und in die nationale Konstruktion ein. Darüber hinaus gibt die katholische Kirche als Institution einen spezifischen Beitrag durch ihre Schulen und Universitäten wie beispielsweise in Bethlehem. Dazu gehören auch Krankenhäuser und Wohlfahrtsinstitutionen. Kurz gesagt: Die katholische Kirche macht viel mehr für die palästinensische Bevölkerung, als Zahlen und Statistiken dies zeigen könnten.”

Welche Schritte würden Sie für eine Friedenslösung zwischen Israelis und Palästinenser vorschlagen?
„Der Friede muss und kann nur durch ein Friedensabkommen erreicht werden. Denn nur durch ein Abkommen kann ein palästinensischer Staat existieren. Daher muss es eine gegenseitige Anerkennung sowie gegenseitige Regelung der Verhältnisse geben. Das ist die grundlegende Bedeutung des Begriffs Friedensabkommen.

Wie können dabei die Katholiken auf der Welt den Christen im Heiligen Land helfen?
„Die Kustodie im Heiligen Land repräsentiert die Universalkirche in den Heiligen Orten, an denen unser Erlöser wirkte. Seit mehreren Jahrhunderten hat der Heilige Stuhl einen Kustos im Heiligen Land. Außerdem ist die Kirche im Heiligen Land für den Unterhalt der verschiedenen Institutionen sowie die Hilfe für Pilger verantwortlich. Die Katholiken auf der Welt helfen durch die Karfreitags-Kollekte den Christen im Heiligen Land. Doch die Kollekte alleine deckt nur einen kleinen Teil der Hilfe. Daher sind freiwillige Spenden sehr wichtig.”

Wie sieht im Augenblick das Verhältnis zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl aus?
„Es gibt Verhandlungen, die bereits seit mehreren Jahren laufen. Ihr Ziel ist es, ein normatives System auf die Beine zu stellen, das alle Rechte und Freiheiten der Kirche aufzählt. Dies kann nur durch Abkommen mit dem Staat Israel geschehen. Dieser Weg ist aber sehr schwierig. Doch mir scheint, dass die katholische Kirche diesen Weg mit Bestimmtheit gehen möchte. Von beiden Seiten gibt es das Vertrauen, dass dies alles möglich und notwendig ist. Doch – wie gesagt – das alles scheint nicht sehr einfach zu sein.” (rv)

Freitag, 20. April 2007

Was Christen über den Islam wissen sollten

Ich habe heute kurzfristig von einem Thementag erfahren der morgen stattfinden wird. Das Thema "Was Christen über den Islam wissen sollten" ist brandaktuell und im Speziellen für die Mercedarier von großem Interesse.

Thementag mit P. Joseph Herget zum Thema "Was Christen über den Islam wissen sollten"

Samstag, 21. April 2007, Beginn: 0900 Uhr. Ende mit der Abendmesse um 18.30 Uhr.

Pfarre Siebenhirten, Ketzergasse 48, 1230 Wien, Tel.: 699 17 27

Info: Pichlhöfer Christine, Tel.: 699 50 67 oder 0644-934 66 17

Bitte um Anmeldung für das Mittagessen!

Donnerstag, 19. April 2007

Eine Minderheit im Lande Christi

– von Christian Machek

Im Heiligen Land wandelte und wirkte unser Heiland Jesus
Christus. Seit damals leben dort bis heute Christen, bezeugen Tod und
Auferstehung ihres Herrn und führen mitunter auch ein Leben der Kreuzesnachfolge.

Fadi Hindo ist ein palästinensischer Katholik mittleren Alters. Er ist in
Jerusalem geboren, aufgewachsen und lebt heute noch hier. Viele seiner
christlichen Glaubensbrüder haben es vorgezogen, die Heimat zu verlassen.
So haben etwa vor ein paar Wochen der 23jährige Emaunuel Tanous und seine um zwei Jahre jüngere Verlobte Rana Gedeon Bethlehem in Richtung San Franzisko verlassen. Kurz vor der Abreise haben die zwei katholischen Palästinenser noch in der Katharinenkirche den Bund der Ehe geschlossen. In der benachbarten Geburtskirche fand vor ein paar Monaten noch ein Begräbnisgottesdienst für einen Muslim und einen griechisch-orthodoxen Christen statt. Beide jungen Männer waren von israelischen Sicherheitskräften in einer nächtlichen Razzia getötet worden.

Verlassenheit
„Wir sind einsam“, stellt Fadi nüchtern fest. Tatsächlich stellen die
arabischen Christen im Heiligen Land eine Minderheit von ca. zwei Prozent
innerhalb des Staates Israel, drei Prozent im Westjordanland und ein paar tapferen
Seelen im Gazastreifen dar. Vor der Entstehung und den Eroberungszügen des
Islam im 7. Jahrhundert bildeten sie einst die Bevölkerungsmehrheit.
Abgesehen von ihrem Minderheitenstatus befinden sich die ca. 120.000 arabischen Christen seit Jahrzehnten in einer Art Identitätskrise. Von den meisten Arabern werden sie nicht richtig anerkannt, weil sie Christen sind. Für die Israelis sind sie einfach nur Araber. Und ganz Palästinenser können sie auch nicht sein, da es einen Staat Palästina nicht gibt.

Ein Mosaik
Seit dem ersten Pfingsten leben Christen im Heiligen Land und den angrenzenden „biblischen Ländern“. In den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt kam es aufgrund von theologischen Differenzen zu ersten Spaltungen. Durch die Kreuzzüge fanden einige Teilkirchen zur Katholischen Kirche zurück, dies brachte jedoch eine weitere Fragmentierung mit sich. Später bildeten sich durch Missionstätigkeit im Nahen Osten mit Rom unierte
orthodoxe Kirchen und evangelische Kirchengemeinschaften.
Die Mehrheit der christlichen Palästinenser gehört vier Konfessionen an:
Etwa die Hälfte sind Griechisch-orthodox. Die andere Hälfte setzt sich aus
katholischen, griechisch-katholischen und protestantischen Christen zusammen.

Ein Volk
„Wir Teilen ein gemeinsames Schicksal mit den Muslimen“, erklärt Fadi in seiner freundlichen Art, ohne das Wachsen eines islamischen Fanatismus zu verkennen. Doch kennt der selbständige Steuerberater auch Selbstkritik: „Wir sind ignorant unseren eigenen alltäglichen Bedürfnissen gegenüber“ und stellt fest, daß die meisten Araber sich weigern Hebräisch zu lernen. Trotzallem stellt Fadi angesichts einer blutigen Vergangenheit und sich vollziehender Trennung von Juden und Arabern durch eine „Sicherheitsmauer“ fest: „Der Zorn in den Menschen ist tief und es wird schlimmer".
„Gerechtigkeit und Frieden sind derzeit noch weit entfernt“, stellten 13 Patriachen, Bischöfe und Ordensleute unlängst in einer gemeinsamen Erklärung fest. Die „gelebte Realität“ ist nach wie vor geprägt von Arbeitslosigkeit, Armut, Blutvergießen, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.

Das Abendland
Einst versammelte die Mutter Kirche das ganze Abendland hinter sich. Das Schicksal der Heiligen Stätten und der im Heiligen Land lebenden Christen war ihr stets ein Anliegen, was nicht die zuletzt die Kreuzritter bezeugten. Heute fehlt es einer modernisierten Kirche an Kompetenz, Kraft und Orientierung überhaupt eine inhaltliche Position einzunehmen, geschweige diese auch politisch umsetzen zu wollen. Dadurch haben auch europäische Regierungen keinen wirklichen moralischen Rückhalt und bleiben Erfüllungsgehilfen der Vereinigten Staaten und anderer Gruppierungen. Ein europäischer Beitrag zur Befriedung der Region bleibt somit bis auf weiteres eine Illusion. Trotzdem muss festgestellt werden, daß das Ansehen und die Autorität des Heiligen Vaters weltweit ungebrochen und unbeschadet geblieben ist. Keine Führungspersönlichkeit hätte eine größere Überzeugungskraft.

Gerechtigkeit
Für das Christentum ist das Gelobte Land, das Land der Bibel, in dem das Gottesvolk Israel lebte. Es ist das Land Jesu und der Aposteln mit Jerusalem als Stadt Gottes und Ursprungsort der Kirche, von wo aus sich die Botschaft des Evangeliums über die ganze Erde verbreitete hat. Umso mehr verdient das Heilige Land und die Ursprungskirchen die Aufmerksamkeit und solidarische Unterstützung ihrer Glaubensbrüder weltweit.
Alle Christen können und sollen beten und sich dafür einsetzen, daß das Heilige Land ein solches wieder werden kann. Dies sollte im Glauben an einen Schöpfergott geschehen, der alle Völker geschaffen und ihnen ihre Rechte gegeben hat. Dies muss jeder Mensch anerkennen und sich nicht falschen Ideologien oder Götzen hingeben. Dies kann jedoch nur in der tiefen Vergewisserung geschehen, daß es nur einen wahren Friedenfürst gibt, nämlich Jesus Christus.


Auzug aus einem Hirtenbrief der Katholischen Patriachen des Orients:

"Unsere Kirchen stellen mit ihren Gläubigen keine isolierten Inseln oder einen
Fremdkörper das, die am Rande der Bewegung der Geschichte lebten. Sie sind lebendige Kirchen, die im Strudel der Weltereignisse und regionalen Ereignisse beteiligt sind. Sie sind davon betroffen, aber sie haben auch die Fähigkeit, selbst zu handeln. Unsere christlichen Kirchen sind der Sauerteig, der seinen natürlichen Platz im menschlichen Teig findet (Mt. 13,33). Sie stehen in ständiger Interaktoin mit dem Herrn, mit sich selbst und mit ihrem Umfeld. Sie stehen in Interaktion mit sich
selbst, um ihren Aufforderungen, ihren Leiden und ihren Bedürfnissen zuzuhören.
Inmitten von all diesem erlangen unsere Kirchen ihr eigenes Gesicht wieder, die
Einzigartigkeit ihres Beitrages und ihre Authentizität, die durch das hohe Alter und
eine unaufhörliche Erneuerung charakterisert ist. An diesem entscheidenden Wendepukt, den wir durchschreiten und der mit Ereignissen, Veränderungen und Herausforderungen für die weltweite, regionale und lokale Ordnung belanden ist, halten unsere Kirchen inne, um zu reflktieren und nachzudenken über die Erneuerung ihrer Treue zu Gott und den Menschen."


Wer sich für die Poltik in Nahen Osten mit seinen weltweiten Implikationen interessiert, dem seien folgende objektiv-kritische Publikationen empfohlen:

Richard Melisch: Pulverfaß Nahost, Im Rückblick und Ausblick; Hohenrain, Tübingen.
Marcel Pott: Der Nahost-Konflikt, Schuld und Sühne im gelobten Land, Kiepenhauer und Witsch, Köln.

Mittwoch, 18. April 2007

Hl. P. Maximilian Kolbe - Krankheit ist Arbeit


Ich lese gerade einen Biographie des hl. P. Maximilian Kolbe von Maria Winowska. Was wußte ich vorher von dem hl. Franziskanerpater? Muttergottesverehrer, Verbreiter der wundertätigen Medaille, Märtyrer.
Die nähere Beschäftigung mit diesem Heiligen eröffnet jedoch ungeahnte Weiten und Tiefen, die mich in ein andauerndes Staunen verfallen lassen. Viele Aspekte seines Wirkens, allen voran die Gründung der Militia Immaculatae, der Ritterschaft der Unbefleckten Empfängnis, mit dem Ziel der "Eroberung aller Seelen der ganzen Welt und für alle Zeit".
Die Stadt der Immakulata (Niepokalanow), wo von 6 Patres und 700 Brüdern am Höhepunkt im Jahre 1939 eine Million Exemplare der Zeitschrift der Militia Immaculatae gedruckt und verschickt wurden, war eine Stätte der Heiligung, eine Stadt der Heiligen, der heiligen Arbeiter. Sie waren heilig, weil sie ihre Pflicht in vollkommener Treue und vollkommenem Gehorsam, immer mit dem Blick auf die Muttergottes und das Ziel im Himmel, erfüllten. Nicht der Leistungsumfang, sondern das Maß des Gehorsams und der Treue machen den Wert der Arbeit aus.
P. Maximilian Kolbe, der gütigste Vater seiner Kinder, den man sich vorstellen konnte, mochte jedoch Dilettantismus nicht leiden. Sein Spruch: "Age quod agis! - Tue recht was du tust!" war dem zweifachen Doktor (Philosphie und Theologie summa cum laude in Rom) selbst ein Lebensmotto.
Selbst Zeit seines Lebens von schwerer Lungenkrankheit gezeichnet und oft von seinen Oberen in Krankenanstalten zu quälendem Nichtstun befohlen, wusste P. Maximilian was Leiden heißt. Er erfüllte auch diese Kranken- oder Leidensarbeit als Teil seines Auftrages. Gleichzeitig hatte er die größte Liebe für kranke Mitbrüder. Ein Besucher seines "Fabriksklosters" Niepokalanow stellte ihm einmal die Frage, wo denn hier die meiste Arbeit verrichtet würde. P. Maximilian führte den Frager in ein kleines Wäldchen zum Krankenrevier und sagte: "Hier wird am meisten gearbeitet."
Der Wert des bewusst ertragenen Leids und der bewusst getragenen Krankheit um der Liebe Gottes Willen kann nicht stark genug betont werden, gerade weil er in unserer Konsum- und Spaßgesellschaft nahezu in Vergessenheit geraten ist. Ich will hier kein Moralapostel sein, aber ich brauche nur ein wenig in mich selbst hineinzuhören, da ich ein Kind dieser Zeit bin, um zu wissen, dass hier ein gewaltiger Schwachpunkt im heutigen Menschen liegt. Oh wie schwach sind wir (geworden?)!!!
J.K.

Sonntag, 15. April 2007

Alice Schwarzer: „Mir gefallen die Papst-Äußerungen zu Sexualität“

Aus dem Newsletter von Radio Vatikan – 14.04.2007

Vertreter zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen gratulieren dem Papst (zum 80. Geburtstag, Anm.). Unsere Kollegin Silke Schmitt sprach mit der bekannten deutsche Feministin Alice Schwarzer: „Also herzlichen Glückwunsch, Heiliger Vater, ich hoffe, dass Sie die Frische und den Mut, mit dem Sie so viele heiße Themen angefasst haben, in den nächsten Monaten beibehalten werden. Aber da habe ich keine Zweifel.” Dieser Papst bewege etwas, so Schwarzer: „Ich habe mit großem Interesse festgestellt, dass er nicht gezögert hat, sich kritisch zu äußern zum politisierten Islam. Das ist ein Problem, das mich seit dreißig Jahren tief bewegt – weil ich das für eine große Gefahr halte für alle Menschen, aber vor allem für die Frauen und zuallererst für die muslimischen Frauen. Weil dies ein Kurswechsel ist im Vatikan, habe ich das besonders registriert, und ich sehe, dass der Papst auf diesem Weg weitergeht. Nicht nur einige wenige Male hat er gezeigt, dass er wirklich entschlossen ist zur Auseinandersetzung. Und das ist sehr gut!”
Besonders schätze Schwarzer an Benedikt, „…, dass er als Intellektueller sehr differenziert und sehr genau ist. Mir haben zum Beispiel die Äußerungen über Liebe und Sexualität gefallen, weil sie auch sehr menschlich sind. Und daran knüpfe ich die Hoffnung, dass dieser Papst sich vielleicht etwas mehr als seine Vorgänger auch unseren Problemen, den Problemen der Frauen stellen wird. Er hat ja am Karfreitag in seiner Rede das Los der gequälten Frauen explizit erwähnt und auch die unwürdigen Stammesriten. Aber ich meine dass auch die katholische Kirche endlich an diesen heißen Punkt dran muss, nämlich den, der sexuellen Gewalt.
”Kann man von diesem Papst noch etwas erwarten?
Alice Schwarzer: „Wir sind ja nicht sehr verwöhnt mit der katholischen Kirche und schon gar nicht mit dem Vatikan. Und mit voranschreitendem Leben habe ich gelernt, die Dinge realistisch zu sehen. Ich finde in Relation zu den vergangenen Jahrzehnten kommen von diesem Papst mehr Signale, als wir gewohnt sind - und ein sehr genaues Hinsehen in allen Äußerungen. Und da habe ich die Hoffnung, dass der Papst sowohl intellektuell wie politisch, wie auch menschlich, die Redlichkeit haben wird, die Realität von Frauen nicht weiterhin so stark auszublenden.” (rv)

Ein interessantes Lob von einer sehr unverdächtigen Seite. Alice Schwarzer, die Paradefeministin und Herausgeberin der Feministinnen-Zeitschrift Emma wäre einer der letzten gewesen, von der man ein Lob für das Oberhaupt der katholischen Kirche erwartet hätte. Vorallem in der Abtreibungsfrage ging Schwarzer immer wieder auf Konfrontationskurs mit der Kirche.
Aber es sei der Dame hoch anzurechnen, dass sie zu differenzieren weiß.

J.K.

Samstag, 7. April 2007

Betrachtung zur Osternacht - Die Auferstehung

Quelle für Bild: Isenheimer Altar, http://www.artfond.de/gruenewald.htm


Das Evangelium zum Hochamt der Osternacht

(Mt 28, 1-7)


Als vorüber der Sabbat, als das Licht des ersten Tages nach dem Sabbat heraufkam, da gingen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grabe zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Beben der Erde. Vom Himmel herab stieg ein Engel des Herrn, und er trat hinzu und wälzte den Stein hinweg und setzte sich nieder auf ihn. Er war anzusehn wie der Blitz, und sein Gewand war weiß wie der Schnee. In Furcht vor ihm erbebten die Wächter, und sie waren wie tot. Der Engel aber sprach zu den Frauen: "Ihr, fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr suchet Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn auferstanden ist Er, wie Er gesagt. Kommet und sehet die Stätte, wo Er gelegen. Und eilends geht hin und sagt Seinen Jüngern: Er ist von den Toten erstanden! Und wisset: Er wird euch vorangehen nach Galiläa, dort sollt ihr Ihn schauen. Sehet, ich habe es euch gesagt."


Als Marienverehrer stellen wir uns die Frage, warum die Mutter des Herrn nicht mit den beiden anderen Marias zusammen zum Grabe ihres Sohnes gegangen ist. Die fromme Überlieferung lehrt uns, dass Jesus nach Seiner Auferstehung zuallererst Seiner allerseligsten jungfräulichen Mutter erschienen ist und sie daher schon wußte, dass der Weg zum Grab vergebens war.
Gebet
O Gott, du erhellest diese hochheilige Nacht durch die glorreiche Auferstehung unseres Herrn; erhalte in den neugeborenen Gliedern Deiner Kirche den Geist Deiner Kindschaft, den Du ihnen verliehen, auf daß sie, neu geworden an Seele und Leib, einen makellosen Dienst Dir entbieten. Durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.
Besonders bitten wir für alle, die heute die Heilige Taufe empfangen und damit dem Satan entrissen und zu Gotteskindern werden. Erhalte, o Gott, sie in Deiner Gnade.

Donnerstag, 5. April 2007

Karfreitag: Betrachtung des Heiligsten Antlitzes am Turiner Grabtuch




Das heilige Grabtuch von Turin ist wohl die kostbarste Reliquie der Christenheit und stellt auch eine unschätzbare Betrachtungshilfe bei der Vertiefung in die Leiden Christi dar.


Forensische (gerichtsmedizinische) Untersuchungen haben folgende Verletzungen am Abbild des Heiligsten Antlitzes eindeutig festgestellt:



  1. Schlagwunden an beiden Augenbrauen,

  2. ein eingerissenes rechtes Augenlid,

  3. eine geschwollene Nase mit leichter Verschiebung der Nasenspitze, Bruch des Nasenknochens an der Verbindung von Knochen und Knorpel,

  4. eine dreieckige Wunde auf der rechten Wange mit Spitze zur Nase, die von einem stumpfen Gegenstand (Stock?) herrührt,

  5. eine Schwellung an der linken Seite des Kinns mit ausgerissenem Bart - Zeichen für Gotteslästerung -,

  6. einen Schnitt über dem linken Backenknochen, vielleicht nach einem Sturz.

  7. Die Spitzen der Dornenhaube sind in die Haut eingedrungen und haben Blutbäche auf der Stirn und in den Haaren hervorgerufen;

  8. die Rinnsale des Blutes und der Blutkrusten fließen vom oberen teil des Gesichtes, von den Haaren herab und bestätigen somit den Tod in aufrechter Körperhaltung, z. B. steil fallende Blutspuren an der linken Seite der Unterlippe;

  9. Blutstropfen auf der rechten Seite der Oberlippe, die durch das Neigen des Hauptes vor dem Tod entstehen.

  10. Ein runder Blutstropfen auf dem rechten Nasenflügel zeigt an, daß das Blut nach dem Tod bei zurückgebeugtem Haupt zurückfloß.

  11. Löcher seitlich der Nase, durch Bleikugeln des römischen "flagrum taxillatum" (= geknotete Geißel) hervorgerufen.
Quelle: "Gottgeweiht, Zeitschrift zur Vertiefung geistlichen Lebens", Jg. 11, 1998, Nr. 2

Kreuz für Heilig-Kreuz-Kirche im türkischen Van?

Die christlich-armenische Kirche hat die Regierung in Istanbul um die Erlaubnis gebeten, auf der Heilig-Kreuz-Kirche ein Kreuz errichten zu dürfen. Zugleich bat der christlich-armenische Religionsführer Patriarch Mesrob II. darum, in der neu renovierten Kirche einmal im Jahr einen Gottesdienst feiern zu dürfen. Türkische Medien zitierten am Donnerstag aus seinem Schreiben an das Kulturministerium. Das Gotteshaus im südosttürkischen Van war nach jahrelangem Verfall renoviert und Ende März ohne Kreuz als Museum wiedereröffnet worden. Mesrob verwies nun darauf, dass alle historischen Fotografien zeigten, dass auf die Kuppel der 1.000 Jahre alten Kirche auf der Insel Aghtamar ein Kreuz gehöre. (kna)
Quelle: Newsletter von Radio Vatikan – 05.04.2007

Kardinal Schönborn übermittelt der IKG Grüße zum Pessach-Fest

Anlässlich des jüdischen Pessach-Festes hat Kardinal Christoph Schönborn dem Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg seine Glückwünsche für die Israelitische Kultusgemeinde übermittelt. Wörtlich heißt es in dem Schreiben des Kardinals: „Er, der in Seiner Güte das Volk, das Er erlöst hat, gelenkt und machtvoll zu Seiner Heiligen Wohnung geführt hat, möge Ihnen auch heute als Ihr Lenker und Erlöser erfahrbar werden”. (pm)
Quelle: Newsletter von Radio Vatikan – 05.04.2007

Kann man da herauslesen, dass Eminenz Schönborn den Mitgliedern der IKG wünscht, dass Sie die zweite Person Gottes, Jesus Christus den Messias und den Erlöser erkennen mögen?

Grab für Jesus in Medina

In Medina there is yet another tomb of Jesus. In the masjid un-nabi, the great mosque where Muhammad himself is buried, there is a tomb for Jesus next to those of the Prophet of Islam and his two successors, Abu Bakr and Umar. It is believed he will be buried here when he dies forty years after his return to earth.

aus: "Nuzul-I-Isa -- The Second Coming of Jesus", dem Kapitel 15 von John Gilchrist, Sharing the Gospel with Muslims. A Handbook for Bible-based Muslim Evangelism, Claremont/Cape Town 2003, im Internet zu finden unter:
http://www.answering-islam.org/Gilchrist/Sharing/15return.html

Dr. Christoph Heger

Christenfeindliches Machwerk von Cameron und Jakobovichi

Das neben stehende Bild (c) AP/Die Presse zeigt das Grab eines gewissen Jeschua, Sohn des Joseph.
Der unten verlinkte Artikel in der österr. Tageszeitung Die Presse beschäftigt sich mit dem antichristlichen Machwerk "Das Jesus Grab" von dem Oscar preisgekrönten Regisseur James Cameron. Der protestantische Theologe Prof. Siegfried Kreuzer zerpflückt die pseudowissenschaftlichen Theorien Camerons und Simcha Jakobovichis.


Interessant sind auch die Kommentare im Anhang des Artikels. Hier werden von Leuten wie "Aaron Fishhof", "Armin Kolovrat vom Berg der Freude" ziemlich haarsträubende Theorien und Phantastereien über Jesu Leben und Tod verbreitet. (spätere Anm.: Diese sind offenbar Lehren des jüdischen Talmud.) Vielleicht kann der eine oder andere ja einen klärenden Kommentar schreiben?

Mittwoch, 4. April 2007

Lateinischer (= röm. kath.) Patriarch von Jerusalem ruft Juden und Moslems zur Versöhnung auf

Der lateinische (= röm. kath.) Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat in seiner diesjährigen Osterbotschaft Israelis und Palästinenser aufgefordert, den gegenseitigen Streit beizulegen. Der höchste katholische Würdenträger im Nahen Osten mahnt in seinem Schreiben, beide Seiten sollten „in ihren eigenen Häusern bleiben und dort für Frieden sorgen”. (pm)
Quelle: Newsletter von Radio Vatikan – 04.04.2007

Protestanten besuchen das Heilige Land

Hochrangige Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) besuchen in der Woche nach Ostern Israel und die Palästinensergebiete. Neben Begegnungen mit christlichen Kirchenführern und Gemeinden sind Gespräche im israelischen Außenministerium sowie ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem geplant. Das teilte die EKD heute in Hannover mit. Höhepunkte bilden das Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sowie die Feiern zum 100-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung der Jerusalemer Himmelfahrtskirche. (kna) Newsletter von Radio Vatikan – 04.04.2007