Dienstag, 13. Februar 2007

Kindersoldaten - Schwerpunkt der Aktionen des Mercedarierordens

Foto: Die Presse 6. Feb. 07 (EPA)
Der Mercedarierorden errichtet und betreibt zusammen mit dem Trinitarierorden in Karthoum/SUDAN ein Waisenhaus zur Aufnahme von Kindern, die aus den Händen von Menschenhändlern oder von den Truppen der verschiedenen kriegführenden Parteien losgekauft oder anderswie befreit werden konnten.
Wie brandaktuell die Schwerpunktsetzung des Mercedarierordens ist, zeigt wieder einmal ein Artikel in der österr. Tageszeitung Die Presse vom 6. Feb. 07
Wir ersuchen Sie für unser Waisenhaus im SUDAN um eine Spende auf folgendes Konto:
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG
BLZ 32 000
KtoNr. 2.585.966
IBAN AT133200000002585966
BIC RLNWATWW
Mehr zum Hilfswerk der Wiener Kommende der Mercedarier finden Sie unter http://www.mercedarier.at/Hilfswerk/hilfswerk.htm

Samstag, 10. Februar 2007

Getöteter Polizist war ein Mercedarierritter

Ispettore Capo Filippo Raciti (R.I.P.), Cavaliere di Grazia, Cav. O. de M.

Pressemitteilung des Sekretariats der Cavalieri della Mercede für die Länder deutscher Zunge (Köln):
Nach bürgerkriegsähnlichen Unruhen nach Abschluß eines Fußballspiels zweier Mannschaften aus Palermo und Catania in der sizilianischen Bischofs- und Universitätsstadt Catania kam ein erst 38-jähriger Ritter des Mercedarierordens (Compagnia di Santa Maria della Mercede), Capo Ispettore Filippo Raciti (R.I.P.) ums Leben; er starb an Folgen eines auf ihn geworfenen Stadionwaschbeckens und hinterläßt eine Witwe und zwei Kinder.
Am Ende eines Pontifikalrequiems, zelebriert von S.E. dem hochwürdigste päpstliche Nuntius und in Anwesenheit fünf weiterer Bischöfe, des Erbprinzen des königlichen Hauses Savoyen, S.K.H. Prinz Emmanuele Filiberto, mehrerer Minister, u. a. der Außen- und der Innenminister und die Jugendministerin, des Bürgermeisters von Catania und der Ordensleitung der Mercedarierritter, u. a. auch des eigens angereisten Statthalters für die Länder deutscher Zunge, S.E. don Michael Sprenger-Menzel, sowie Vertretern des Malteser- und des Grabesritterordens, wurde der verstorbene Mercedarierritter mit einem Staatsbegräbnis geehrt.
Gemeinsam mit S.K.H., Angehörigen der Ordensleitungen des Mercedarier- und mehrerer anderer kirchlich anerkannter Ritterorden sowie anwesenden hohen Geistlichen wurde auch ein Wohltätigkeitsessen zu Ehren des in treuer Pflichterfüllung verstorbenen Mitbruders Cavaliere di Grazia Filippo Raciti veranstaltet, dessen Erlös der Familie des Verstorbenen zufließt.
Der Erbprinz, selbst Großkanzler des Ordens der Hl. Mauritius und Lazarus, besuchte auch die Kommende St. Thomas der Mercedarier zu Catania zu einem Kondolenz- und Dankbesuch, wo er die anwesenden Ritter der Compagnia di Santa Maria della Mercede für deren Werke der Nächstenliebe und deren Treue zu Lehramt, Papst und Kirche lobte und beglückwünschte und dem anwesenden Statthalter für die Länder deutscher Zunge bat, die "Cavalieri Tedeschi" aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu grüßen.

Dienstag, 6. Februar 2007

Vatikan bestätigt: 'Mercedarier-Orden ist römisch-katholisch'




Nun hat die Ordenskongregation des Vatikan auf Anfrage von kath.net auf die unrichtigen Behauptungen des Pressesprechers der Erzdiözese Wien, Erich Leitenberger, reagiert. Der Mercedarierorden, und auch die Compagnia di S. Maria della Mercede, der die Wiener Kommende zum Sel. Marco d'Aviano angehört, sind eindeutig römisch-katholisch. http://www.kath.net/detail.php?id=15909


„Wie auch aus dem Päpstlichen Jahrbuch ersichtlich ist, wurden die Mercedarier 1218 als Orden gegründet und 1235 approbiert als Ordo B. Mariae Virginis de Mercede. Seit 1960 zählen die Mercedarier zu den Bettelorden. Gegenwärtig ist P. Tolu Giovanno der Großmeister dieses Ordens. Das Generalat befindet sich in Rom. Dem Orden ist ein privater Laienverein angeschlossen, die Compagnia di Santa Maria della Mercede.“
Anmerkung: Unseres Wissens wird der geistliche Zweig des Ordens bereits seit 1603 als Bettelorden geführt.


Diese Compagnia, auch Cavalieri della Mercede, zu deutsch Mercedarierritter, werden vom Mercedarierorden unter dem selben Gründungsdatum, nämlich 1218, geführt. Das erklärt sich dadurch, dass der Mercedarierorden 1218 als Ritterorden gegründet wurde und dass die Cavalieri della Mercede in ununterbrochener Tradition des Mercedarierordens als Ritterorden stehen.

Freitag, 2. Februar 2007

Jeder dritte sexuelle Übergriff wird von Kindern verübt - Sexualität ist heilig

Quelle für das Bild: http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/224024.stm Dort wird berichtet, dass die Geschlechtskrankheiten trotz aller Möglichkeiten der modernen Medizin immer mehr ansteigen. Dies passt zum Bericht in Die Presse, der Anlass des folgenden Artikels ist.




Wie Die Presse berichtet, sagt Yvonne Seidler, Leiterin von "Hazissa", der Grazer Fachstelle für Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Kindern: "Bereits ein Drittel aller sexuellen Übergriffe wird inzwischen von Kindern und Jugendlichen verübt."

Die Pädagogin Yvonne Seidler macht dafür die "übersexualisierte" Alltagswelt der Erwachsenen verantwortlich, die täglich ungebremst und unreflektiert auf die Kinder, die Heranwachsenden, die Jugendlichen einwirke und "einprassele".

Die Lehre der Kirche stellt die vollendete sexuelle Begegnung ganz klar in den ehelichen Kontext. Die sexuelle Begegnung ist Ausdruck der Liebe Gottes zwischen Ihm und den Menschen wie auch die Ehe Ausdruck der Verbindung Christi mit seiner Braut, der Kirche, ist. Die Sexualität ist also heilig und daher hat Jesus Christus auch das heilige Sakrament der Ehe eingesetzt. Insofern ist jede sich im vollendeten Geschlechtsverkehr manifestierende sexuelle Handlung außerhalb der Ehe das Gegenteil von dem, was Gott will.

Die Kirche hat diese Sexualisierung in der Alltagswelt immer verurteilt. Und es zeigt sich wieder wie schon so oft, dass sie damit Recht behalten hat.

http://www.diepresse.com/textversion_article.aspx?id=615086 und http://www.hazissa.at/

Lombardei: Nach Abtreibung ist Beerdigung künftig Pflicht


Das Bild zeigt einen 20 Wochen alten Embryo bei einer "Körperwelten-Ausstellung" in Mexiko. Quelle: http://www.n-tv.de/760248.html
Im Newsletter von 'Jugend für das Leben' (31.01.2007, n-tv, JfdL-md) haben wir folgendes erfahren.
Lombardei: Nach Abtreibung ist Beerdigung künftig Pflicht
In der norditalienischen Lombardei müssen abgetriebene Kinder künftig beerdigt werden. Dies gelte auch für Abtreibungen bis zur 20. Schwangerschaftswoche, heißt es in einem Beschluss des Regionalrates. Es geht um die Würde des Fötus, erklärte der Gouverneur der Region, Roberto Formigone. Das ist eine Regelung, die bereits als revolutionär betrachtet wird, kommentiert die Mailänder Zeitung Corriere della Sera.Formigone weiter: Die Eltern haben die Möglichkeit, die Beerdigung zu regeln. Wenn sie dies nicht tun, dann kümmert sich das Krankenhaus darum und beerdigt den Fötus in einem Massengrab. Bisher würden Krankenhäuser abgetriebene Föten zumeist im Sondermüll entsorgen, heißt es. Quelle: http://www.n-tv.de/760248.html

Auch in österreichischen Krankenhäusern (zumindest im Krankenhaus Wiener Neustadt) ist es meines Wissens so, dass auch das gesamte Gewebe, welches bei einer Gebärmutterausschabung (Kyretage) nach einem natürlichen Absterben des Embryos oder des Fötusses (also bei einer Fehlgeburt - Abortus) entfernt wird, auf den städtischen Friedhof gebracht wird. Wie hier die gesetztlichen Regelungen sind, weiß ich allerdings nicht. Weiß hier jemand mehr darüber?
Interessant ist hier auch die Frage nach der Nottaufe des auf natürlichem Wege abgestorbenen oder durch ärztlichen Eingriff absichtlich getöteten Kindes.
Bitte um Kommentare.

-jk-

Samstag, 27. Januar 2007

Trauerfeier für Hrant Dink gerät zu großartigem Glaubensbekenntnis in der Türkei

Wie kath.net berichtet, nahmen an der Trauerfeier für den türkisch-armenischen christlichen Journalisten Hrant Dink in Istambul an die 100.000 Menschen teil. Dink war am 19. Jänner vor dem Verlagshaus der Wochenzeitung "Agos", deren Chefredakteur er war, erschossen worden. Der christliche Journalist hatte immer wieder zur Versöhnung zwischen den Armeniern und Türken aufgerufen und war daher nicht nur bei den Armeniern, sondern auch bei den türkischen Moslems ein geachteter Mann, - seinem Mörder und dessen Hintermännern war jedoch ein Dorn im Auge, dass Dink immer wieder den Völkermord an den Armeniern durch die Türken thematisiert hatte. Sein Mörder, ein junger arbeitsloser Türke, sah in ihm einen Verräter der Türkei.

Bei der Trauerfeier wurden zahlreiche Bibelstellen, v. a. aus dem Neuen Testament verlesen und es wurde betont, dass das Christentum die Religion der Versöhnung sei. Türkische Medien berichteten teilweise unverkürzt. Alleine das wird als kleine Sensation gewertet. Das Glaubenszeugnis von Dinks Gattin, Verwandten und Freunden ist umso stärker 'angekommen', weil jeglicher Aufruf zur Rache oder Vergeltung ausblieb.
O Herr, gib Hrant Dink die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihm, lass ihn ruhen in Frieden. Lass seinen Tod Anlass zu vielen Bekehrungen sein.
-jk-

Wirken im Verborgenen - Hilfe im SUDAN



Der Trinitarierorden und der Mercedarierorden haben in Karthoum/SUDAN ein Haus zur Aufnahme von Waisenkindern und Kindersoldaten errichtet. http://www.mercede.it/public/index.php?pid=45
Auch der Fidesdienst des Vatikan berichtet über dieses Hilsprojekt der Trinitarier und der „Azione Libradora“ der Mercedarier: http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=6056&lan=deu

Dort werden Kinder aufgenommen, deren Eltern entweder ermordet oder vertrieben wurden. Oftmals werden diese Waisenkinder als Kindersoldaten missbraucht. Diese Erlebnisse rufen für uns unvorstellbare seelische Verletzungen in den jungen Menschen hervor.

Der Loskauf bzw. die Befreiung dieser im Sklavendienst stehenden Kinder ist hochgefährlich und muss daher auch so weit wie möglich im Verborgenen, unter Auschluss allzugroßer Medienpräsenz geschehen.

Die Wiener Mercedarierkommende sammelt Spenden für dieses große Projekt des Ordens und ersucht auch Sie dringend um einen kleinen Beitrag:
RLB NÖ-Wien
Kto 2.585.966
BLZ 32 000
IBAN AT133200000002585966
BIC RLNWATWW
Kennwort "SUDAN"


Ein ewiges Vergelt's Gott,
Jürgen Kotzian
Hospitalier

Gemeinsame Erklärung von 14 Hilfsorganisationen zur Lage in Darfour


Die Lage in Darfour/SUDAN ist nicht nur für die arme, verfolgte und notleidende Bevölkerung katastrophal. Auch die Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisationen im Lande sind oftmals in Lebensgefahr.


Um auf die Tragweite dieser Situation aufmerksam zu machen haben 14 Hilfsorganisationen, die sich im SUDAN engagieren, eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Lesen Sie diese hier im Volltext.
-jk-


Montag, 22. Januar 2007

Interessanter Beitrag zur Abtreibungsdebatte

Das Bild stammt von einem Weblog http://blog.amon.cc/Topic.aspx?id=1914 wo unsere Dokumentation der ÖH-Abtreibungswerbung dargestellt und offen diskutiert wird. Zu sehen sind exemplarisch US-Abtreibungsgegner.
Zitat: Auslöser der Geschichte war die ÖH-Frauenreferatsaktion: "Abtreibung - Frauenrecht". Gegen diese Aktion hat sich ein christlicher Orden namens Mercedarier sehr deutlich geäußert. Soll Abtreiben straffrei erlaubt sein? Ist dies eine Kernkompetenz des ÖH-Frauenreferats? Oder ist die ÖH bloß ein subventioniertes Sprachrohr "der Grünen"? UPDATE 11.01.07: Terminänderung des Informationsabend & Proteste gegen neues "Zentrum für Sexualmedzin" Zitat Ende.
http://blog.amon.cc/Topic.aspx?id=1914
Wobei ich klarstellen möchte, dass wir niemals behauptet haben, die ÖH sei ein 'subventioniertes Sprachrohr der Grünen'. Der Mercedarierorden ist betont unpolitisch und schon gar nicht parteipolitisch.

--jk--

Sonntag, 21. Januar 2007

Christliches Bekenntnis - Was macht eigentlich Rocco Buttiglione?


Auf dem Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig wurde darüber diskutiert, ob Christen bei Bewerbungsgesprächen über ihren Glauben offen sprechen sollten.



Das bringt mich auf die Frage: Was macht eigentlich Rocco Buttiglione gerade?


Wir erinnern uns, dass Buttiglione als EU-Kommissar verhindert wurde, weil er sich offen zur katholischen Morallehre bekannt hat. Hier einige alte Pressemeldungen zur Erinnerung:













Wer des Italienischen mächtig ist, kann sich ja hier auf seiner Website informieren. Diese wurde jedoch leider im Juni 2006 das letzte Mal aktualisiert.



Eine Frage, die ein Dauerbrenner zu sein scheint: Ist offen bekannter Glaube heute noch gesellschaftsfähig? Nicht nur im privaten Berufsleben, auch und vielleicht besonders in der Politik scheint ein offenes christliches Bekenntnis oder gar das offene Eintreten für christliche Werte und ein christliches Grundsatzprogramm eher ein Karrierehindernis zu sein.


-jk-

Warum Schriftsteller die lateinische Messe wiederhaben wollen

Die vollständige Freigabe des Tridentinischen Ritus ist umstritten. Papst Benedikt XVI. will es. Autoren wie Martin Mosebach und Botho Strauß, Ulla Hahn ebenfalls. Sie unterstützen das "Manifest zur Wiederzulassung der überlieferten lateinischen Messe".

Ein Artikel von Paul Badde in der Zeitung 'Die Welt' beschäftigt sich mit dem Thema der unbeschränkten Wiederzulassung der hl. Messe im überlieferten lateinischen Ritus.

-jk-

Freitag, 5. Januar 2007

Mohammed, der einst Jesus war

Zu der gegenwärtig rasch fortschreitenden Forschung auf dem Gebiet des frühen Islams, der Entstehung des Korans usw. sei auf einen populärwissenschaftlichen Beitrag von ANNE-CATHERINE SIMON hingewiesen, der in der Wiener Zeitung 'Die Presse' vom 19.12.2006 unter dem Titel "Mohammed, der einst Jesus war" erschienen und hier im Internet zu finden ist:
http://www.diepresse.com/textversion_article.aspx?id=606249

Dr. Christoph Heger

Mittwoch, 13. Dezember 2006

INDYMEDIA-Abtreibungswerbung vom Netz genommen!

In den letzen Tagen und Wochen hat sich auf at.indymedia.org eine kleine Auseinandersetzung ergeben. Zu dem Artikel 'Erfolgreicher Protest für das Recht auf Abtreibung' haben einige Leute ihre Meinung zur aktuellen ÖH-Kampagne für die Abtreibung kundgetan und wurden dafür von Abtreibungsbefürwortern und Abtreibungsbefürworterinnen beschimpft. Es wurde auch der Versuch unternommen, den Webmaster von www.mercedarier.at, wo die ÖH-Abtreibungskampagne zuerst aufgezeigt worde ist, durch die Veröffentlichung seines Namens und seiner Adresse einzuschüchtern. Ein Einschüchterungsversuch, der völlig lächerlich ist, weil ich als Webmaster mit Namen und Adresse ganz offen bekannt bin.
Im Laufe der virtuellen Debatte auf indymedia hat sich gezeigt, dass die Abtreibungsbefürworter außer wüsten Beschimpfungen kein einziges Argument gebracht haben, außer der Behauptung, dass erst durch die Geburt ein Mensch entstünde, und dass vor der Geburt im Bauch der Frau ja noch kein Mensch vorhanden sei. Ein meines Erachtens nicht nachvollziehbarer Gedankengang, der auf die völlige Verblendetheit dieser Leute schließen lässt.

Die Argumentation gegen die Abtreibungswerbung blieb also völlig ohne Gegenargumentation. Ich nehme an, dass dieser Argumentationsnotstand und diese Hilflosigkeit der Grund waren, warum die indymedia-Abtreibungsrubrik heute vom Netz genommen worden ist.
Dadurch soll vermutlich auch verhindert werden, dass die Argumente gegen die patriarchale Abtreibungsindustrie von Frauen gelesen werden.
Der letzte Rest, der von diesen Diskussionen auf indymedia noch übrig ist, kann unter
http://at.indymedia.org/mod/search/dosearch/index.php?dosearch=1&searchtext=abtreibung
abgerufen werden.

Die gelöschten Argumente, die die Abtreibungsbefürworter so gestört haben, habe ich abgespeichert und stelle sie hier mal in einer Zusammenfassung zum Nachlesen zur Verfügung :

Beginn des Zitats von at.indymedia.org
by berta prack
GENAU DU BIST ES DOCH, DER FÜR DIE WEBSITE, MIT DER GEGEN DIE ÖH MOBILISIERT WIRD, WEIL DAS THEMA "ABTREIBUNG IST FRAUENRECHT" UND SELBSTBESTIMMUNGSRECHT DER FRAU, DORT AUFGEWORFEN WIRD. UND ZWAR DESWEGEN, WEIL FANATIKER WIE DU UND DEINESGLEICHEN DARAN ARBEITEN, DASS KEINE FRAU IN ÖSTERREICH MEHR LEGAL ABTREIBEN LASSEN KÖNNEN SOLL, WENN ES NÄMLICH KEINE ÄRZTE MEHR GIBT, DIE ABBRÜCHE DURCHFÜHREN. DANK DES TERRORS VON HUMAN LIFE - JA ZUM LEBEN UND CO.http://www.youthforlife.net/detail.php?id=433Drahtzieher:/ www.mercedarier.at registrar:Juergen Gottfried Kotzianorganization: street address: Braeunlichgasse 22postal code: A-2700city: Wiener Neustadtcountry: Austrianic-hdl: JGK2222066-NICATchanged: 20060326 15:55:13source: AT-DOMpersonname: Juergen Gottfried Kotzianorganization: street address: Braeunlichgasse 22postal code: A-2700city: Wiener Neustadtcountry: Austrianic-hdl: JGK2222067-NICATchanged: 20060326 15:58:19source: AT-DOMpersonname: Domain Adminorganization: street address: Fadingerstrasse 6postal code: A-4020city: Linzcountry: Austrianic-hdl: DAH705388-NICATchanged: 20051110 12:51:19source: AT-DOM


by Jürgen Kotzian
Liebe Berta Prack,Wenn Sie selber ein Abtreibungsopfer sind, bete ich für Sie. Wenn Sie selber Frauen zur Tötung ihrer Leibesfrucht, ihrer Kinder, anleiten und verleiten, bete ich auch für Sie, und für alle, die ihnen Gehör geschenkt haben.Es tut mir leid, dass Sie so viel Hass in sich tragen. Vielleicht können wir uns einmal auf einen Kaffee treffen? Sie kennen ja meinen wirklichen Namen und meine Adresse. Ich habe keinen Grund, diese zu verheimlichen. 'Drahtzieher', wie Sie mich bezeichnen, bin ich schon gar keiner.Wenn Sie an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind, schreiben Sie mir doch eine Email: juergen.kotzian (at) aon.atNur durch das gute offene Gespräche werden wir uns verstehen.Ihnen Gottes Segen wünschend,Jürgen Kotzian

Echte Hilfe bei ungewollte Schwangerschaft
09 Dez 2006
by Jürgen Kotzian
Liebe Berta Prack,Danke, dass du meinen Namen und meine Adresse schon vorher wiederholt hast. Du hast mich in deiner hilflosen Art als 'Drahtzieher' bezeichnet. Was tust du für die Hilfesuchenden? Du sagst ihnen, sie sollen ihr Kind abtreiben, weil sie als Frauen nicht fremdbestimmt sein brauchen?O arme Frauen!Frauen und Mädchen, die ungewollt schwanger sind, brauchen echte Hilfe, und sollen nicht ihr Leben mit der Tötung ihrer Leibesfrucht um noch eine Sünde beschweren.Jürgen KotzianBräunlichgasse 222700 Wiener Neustadtjuergen.kotzian (at) aon.at


Re: im sinne der frauen und der kinder
11 Dez 2006
by Cassian
Plump oder nicht - bisher sind die Lebensschützer jedenfalls die einzigen, die in dieser sehr einseitigen "Debatte" überhaupt Argumente gebracht haben. Wenn man die Postings der Abtreibungsbefürworter liest, findet man stattdessen nichts als Unterstellungen, Beschimpfungen und Untergriffe wie z.B. das Outing persönlicher Daten ... Lieber "beobachter" und alle anderen: Ihr seid herzlich eingeladen, das Niveau zu heben und unsere "plumpe Argumentation" scharfsinnig und überzeugend zu widerlegen. Ich mag nicht glauben, dass Aggressionen wirklich das einzige sind, was Ihr zu bieten habt. En garde!Herzliche GrüßeCassian

by beobachter
als mann und beobachter dieser debatte kann ich nur sagen: die abtreibungsgegner verstärken durch ihre plumpe argumentation und den versuch, die dinge zu verdrehen alle "anschuldigungen", die sie von sich weisen wollen. ihnen liegt wahrhaftig nichts am leben der frauen. und schon gar nicht an deren selbstbestimmung. wäre ich ihr herr, würde ich ihnen offenbaren, dass es das beste für sie ist, den mund zu halten und die finger weit weg von der tastatur. wo sie aber mit sicherheit nichts verloren haben, ist vor abtreibungskliniken, in denen frauen abtreibungen unter relativ sicheren bedingungen durchführen können. dass sie damit auf ihren veranstaltungen konfrontiert werden, ist eindeutig das recht auf freie meinungsäußerung. die entscheidung, ein kind zur welt zu brigen, kann nur eine frau selbst bestimmen. das ist sowohl im sinne der frauen als auch ihrer kinder. mit einem zusatz: falls sie welche haben will!

Re: im sinne der frauen und der kinder
11 Dez 2006
by satirikus
Lieber Beobachter,Im Sinne der Kinder kann das, was Sie gepostet haben wohl nicht sein, denn deren Meinung wird ja nicht eingeholt.Sie haben recht, wenn Sie sagen, dass das Leben der Frau zu respektieren ist. Wenn ich also als Ehemann zwischen dem Leben meiner Frau und einer Schwangerschaft entscheiden muss, steht meine Frau an oberster Stelle. Dies ist auch mit dem katholischen Glauben vereinbar.Aber alle anderen "Gründe"...ich bitte Sie.Auf eine Frau, die ihr Kind nicht erziehen will, kommen 5 Familien, die eines adoptieren wollen.Grußvon Satirikus

Re: im sinne der frauen und der kinder
11 Dez 2006
by Jürgen Kotzian
Aufgrund der konsequent durchgehaltenen Kleinschreibung in deinem Text sind einige Passagen sinngemäß nicht richtig zuordenbar. Aber ich zitiere eine klare Passage:
'die entscheidung, ein kind zur welt zu brigen, kann nur eine frau selbst bestimmen. das ist sowohl im sinne der frauen als auch ihrer kinder. mit einem zusatz: falls sie welche haben will!'
Im Sinne der Kinder kann es ja wohl nicht sein, denn eine Abtreibung endet mit dem Tode des Kindes. .... Ist das deine Argumentation, beobachter? Hör dir doch mal selber zu. Und wenn du meinst, dass deine Argumentation trotzdem gut und menschlich ist, dann bekenne dich doch auch mit deinem Namen dazu.Mit freundlichen Grüßen,Jürgen Kotzian

Re: im sinne der frauen und der kinder
11 Dez 2006
by Cassian
Plump oder nicht - bisher sind die Lebensschützer jedenfalls die einzigen, die in dieser sehr einseitigen "Debatte" überhaupt Argumente gebracht haben. Wenn man die Postings der Abtreibungsbefürworter liest, findet man stattdessen nichts als Unterstellungen, Beschimpfungen und Untergriffe wie z.B. das Outing persönlicher Daten ... Lieber "beobachter" und alle anderen: Ihr seid herzlich eingeladen, das Niveau zu heben und unsere "plumpe Argumentation" scharfsinnig und überzeugend zu widerlegen. Ich mag nicht glauben, dass Aggressionen wirklich das einzige sind, was Ihr zu bieten habt. En garde!Herzliche GrüßeCassian

Im Sinne der Frau und der Kinder
11 Dez 2006
by Jürgen Kotzian
Uns liegt am Leben und an der Würde des Menschen und im Besonderen der Frau.Bei den mittlerweile flächendeckend durchgeführten Abtreibungen 'auf Wunsch' innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate werden mehr Frauen als Männer abgetrieben. Das sagt die Bevölkerungsstatistik, wonach bei der Geburtenrate (falls man/frau das Kindchen denn überhaupt zu Welt kommen läßt) über 50% Frauen geboren werden.Alle Frauen, die heute die Abreibung 'als Frauenrecht' verteidigen und durch Plakataktionen noch ausweiten wollen, begreifen nicht, dass sie sich in Wirklichkeit nur wieder der patriarchalen Macht unterwerfen, und dabei perverserweise glauben, das Heft in der Hand zu haben.Wer sind diejenigen die mit Frauen Sex haben, und dabei denken, "wenn's schiefgeht, soll sie's halt wegmachen lassen."?Wer sind diejenigen, die Ärzte und Gynäkologen, und mittlerweile auch Firmen, die die Abtreibungskliniken und Praxen betreiben?Wer sind die Freunde, Partner, Ehemänner, Väter (von schwangeren Töchtern, hui pfui), die Frauen zur Abtreibung drängen?Die Antwort lautet immer: DER MANN!Es wäre interessant zu untersuchen, wieviele von den in Österreich durchgeführten Abtreibungen auf Wunsch des Kindsvaters (Schwängerers) oder des/der patriarchal geprägten Freundeskreises/Familie stattfindet.Ich glaube zwar nicht, dass die, meistens von Männern betriebenen Abtreibungskliniken diese Statistiken führen, aber ich behaupte, dass die meisten Frauen ihr Kind ZUR WELT BRINGEN WOLLEN, und durch mehr oder weniger sanften oder unsanften Druck ihres männlich-patriarchalischen Umfeldes zur Abtreibung gedrängt werden.Die Frauen sind die Opfer bei der ganzen Abtreibungsgeschichte, ob sie nun Mütter oder abgetriebene weibliche Embryonen sind.Ich verurteile keine Frau, die abgetrieben hat. Ganz im Gegenteil. Ich will mit ihr reden und die Gründe erfahren und herausfinden, wie man das Töten von menschlichen Embryonen in Zukunft besser verhindern kann.Es wäre schön, wenn eine offene ehrliche Diskussion stattfinden könnte, ohne Hass und Hetzerei. Daher schreibe ich ja auch offen meine Namen und bekenne mich zu meiner Haltung. Im heutigen Internetzeitalter ist es wohl etwas außer Mode geraten, mit dem eigenen Namen zu seinem Wort zu stehen. Ich hoffe, es nimmt mir niemand übel.Mit freundlichen Grüßen,Jürgen Kotzian

Ende des Zitats von at.indymedia.org

Freitag, 8. Dezember 2006

Anbetungsnacht für die Ungeborenen ohne Zwischenfälle

Christus ist unendlich barmherzig, wenn wir Seine Gnade annehmen.
In der Nacht auf Mariä Empfängnis konnten zahlreiche Gläubige (alles in allem etwa 50 Personen) in der Edith-Stein-Kapelle der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) trotz angekündigter Störaktionen (siehe http://at.indymedia.org/newswire/display/56102/index.php) ohne Zwischenfälle beten und durch ihr nächtliches Wachen für die Opfer der Abtreibungsindustrie bitten.

Diese Opfer sind nicht (nur) die getöteten Kinder, denn diese dürfen wir in Gottes Gnade wissen. Die eigentlichen Opfer sind die Frauen, die direkt oder indirekt zu einer Abtreibung überredet, verführt oder oft auch gezwungen werden, - und deren Angehörige und Freunde sowie die Ärztinnen und Ärzte und das dazugehörige Personal, die teilweise freiwillig, teilweise aber auch mehr oder weniger gezwungenermaßen Abtreibungen durchführen.


Ihnen muss unser Gebet und unser Opfer und auch unsere Liebe um Christi willen gelten. Um ihretwillen schwitzte Jesus Christus Blut am Ölberg in der Nacht vor seinem Kreuzesopfer auf Golgotha, um ihretwillen ließ er sich ans Kreuz schlagen. Diese Menschen sind es, die, um ihre eigene Schuld zu verdrängen, Mittäter suchen und lauthals verkünden, sie seien keine Sünder. Diese Menschen sind es, die gerettet werden müssen. Denn es ist letztlich ein Kampf um die Seelen. (Vergessen wir dabei nie, dass auch wir bloß arme Sünder sind, und dass Jesus auch angesichts unserer Sünden litt.)
Dass diese Anbetungsnacht ohne Störaktionen abgelaufen ist, dürfen wir Gott danken. Wir müssen weiterhin mutig und offen die Wahrheit bekennen und gegen die Lüge aufstehen, - dies aber in aller Ruhe und in Demut und vor allem aus Liebe zum Nächsten um Christi Blut willen. Was der Vater der Lüge und der Feind des Menschen von Anfang an am meisten hassen dürfte, ist die Wahrheit und die Liebe um Christus willen.
Gottes Segen,
-jk-

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Argumentation der linksradikalen Abtreiber

Auf den angeführten Websites haben linksradikale Gruppierungen ihre Argumentation dargelegt, womit sie die Abtreibung und andere Vorhaben massiv betreiben wollen, - inklusive Verleumdung der Abtreibungsgegner als Neonazis:

http://at.indymedia.org/newswire/display/56102/index.php

http://www.die-abtreibung.at.tf/

Es schadet nicht, einmal zu lesen, mit wieviel verbittertem Hass diese Menschen argumentieren. Da kann einem angst und bang werden. Auch wenn wir gegen die Abtreibung aufstehen, dürfen wir uns niemals auf solches Argumentationsniveau begeben.

Und an jene Irrenden gerichtet: Wir beten für euch!

Gottes Segen,

-jk-

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Kath.net berichtet über Skandal zur Abtreibungswerbung der ÖH

Nun schließt sich uns auch kath.net im Protest gegen die unsägliche Pro-Abtreibungs-Plakataktion der ÖH an.
Das Fotomaterial, welches wir auf unserer Website gesammelt haben, leistet dafür gute Dienste.

Deo Gratias,
-jk-

Sonntag, 3. Dezember 2006

Koran- und Frühislamforschung

In dieser Rubrik wird Dr. Christoph Heger, Islamkenner und Mitbruder aus der Kölner Mercedarierkommende St. Albertus Magnus, verschiedene Aspekte der Koran- und Frühislamforschung beleuchten. Die wissenschaftliche Betrachtung und Forschung bringt oft - auch über längst als absolute Wahrheit geglaubte Dinge - erstaunliche neue Ansätze zum Vorschein, über die es sich allemal lohnt zu diskutieren.
Seit dem Zeitalter der Aufklärung hat das christliche Abendland eine atemberaubende Entwicklung seines Denkens und seiner wissenschaftlichen Forschungsansätze durchgemacht. Diese Entwicklung hat "im Orient" oder sagen wir "in der islamischen Welt", vor allem im geisteswissenschaftlichen Bereich, nicht stattgefunden. Noch heute erleben wir, wie eine wissenschaftlich-kritische Betrachtung des Islam und seiner Geschichte nach westlich-aufgeklärten Maßstäben von islamischer Seite kategorisch abgelehnt wird. Da aber der Islam in seinen verschiedenen Ausformungen sich uns bei näherem Hinsehen sehr heterogen präsentiert, soll hier der Laie schweigen und der Experte zu Wort kommen.

Samstag, 2. Dezember 2006

Ministrantenbüchlein zum klassischen Messritus

Die katholische Internet-Nachrichtenplattform kath.net wirbt für ein Ministrantenbüchlein zum Erlernen des klassischen lateinischen Messritus nach dem Missale des sel. Papstes Johannes XXIII. von 1962. Ein Büchlein, nicht nur für Ministranten, so heißt es im Werbetext.

Ein schöner Beitrag im Zusammenhang mit einer Enttabuisierung der überlieferten Liturgie, die viele Menschen heute erst wieder neu für sich entdecken müssen.

Wiener Dechanten spielen den Widerstand gegen Hochaltar über die Medien

Die Wiener Dechanten scheinen geradezu skandalisiert von dem Vorhaben, dass in St. Rochus wieder nur mehr der normale Hochaltar zur Zelebration des heiligen Messopfers verwendet werden soll. Sie ersuchen den Metropoliten, Kardinal Schönborn, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Allerdings tun sie das über die Medien. Warum nur? Dieses Vorgehen ist sehr fragwürdig. Es macht den Eindruck, als würde man auf billige Art und Weise, Beifallklatscher in der Öffentlichkeit suchen.

Georg Schimmerl, der Angehöriger der Pfarre St. Rochus ist, hat einen guten Beitrag zu dem Thema verfasst: Pax Vobis: Der Aufschrei

Wenn sich schon angesichts der Rückkehr einer Pfarrkirche zum normalen Hochaltar solch ein (fast hysterisch anmutender) Widerstand regt, was darf man von denselben Verantwortungsträgern dann erst erwarten, wenn der Hl. Vater wirklich die bedingungslose Freigabe des Missale von 1962 anordnet? Die pastoralen Sorgen, dass das Gottesvolk durch Änderungen verunsichert würde, hat vor fünfunddreißig Jahren auch niemanden an der abrupten Einführung des Volksaltars und vor allem der Handkommunion gehindert. Diese Änderungen haben damals viele Menschen zutiefst befremdet und verunsichert, weil sie in ihrer Wesensart der bisherigen Glaubenspraxis zutiefst widersprachen. Daher könnte man im Falle St. Rochus von einem kleinen Schritt in Richtung katholische 'Normalität' sprechen.

Weder der freistehende Altar, vulgo 'Volksaltar', auf dem zum Volk hin zelebriert wird, noch die Handkommunion oder andere neumodische Erscheinungen oder Experimente, sind vom zweiten Vatikanischen Konzil so angeordnet, vorgesehen oder beabsichtigt.

Jedenfalls und Gott sei Dank steht diese Entwicklung in St. Rochus im Gegensatz zu oft eigenwilliger Willkür bei der 'Eucharistiefeier', wie sie leider heute mancherorts (der gute Wille dabei sei niemandem von vornherein abgesprochen) vorkommt, und wie sie durch die Feier an einem Volksaltar, der eher einem 'Mahltisch' gleicht, durchaus scheint, begünstigt zu werden.

Ein von vielen nicht sehr geschätzter strengerer Formalismus, der sich an althergebrachten heiligen Ausdrucksformen orientiert, könnte vielen Gläubigen, und wohl auch Priestern, in dieser für die Kirche sehr stürmischen und unsicheren, von Relativismus und Formlosigkeit dominierten Zeit wieder Halt und Sicherheit geben. Diese heiligen Formen funktionierten auch im Novus Ordo Missae (leider scheint hier aber die Abweichung, auch bei den Texten, die Regel), obwohl die heiligen und erhabenen Ausdrucksformen der Liturgie vermutlich im Missale Pius V. ihren bisher niemehr erreichten Höhepunkt gefunden haben.

Bezüglich der korrekten Übersetzung des Missale Romanum (pro multis heißt nun mal 'für viele' und nicht 'für alle') setzt sich eine von vigilate gestartete Aktion
ein.

Entscheidend ist, dass mit der hl. Messe eben ein hl. MessOPFER dargebracht wird; die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers auf Golgotha; - und nicht ein gemeinsames Abendmahl, wo Jesus etwa deswegen unter uns wäre, weil wir in seinem Namen versammelt sind.

Aus dieser Sicht wären jene äußeren Audrucksformen zu bevorzugen, die nicht den Mahlcharakter betonen, sondern auf die Hinwendung zu Gott in der Vergegenwärtigung des hl. Kreuzesopfers hinweisen. Das heißt: Vorzug des Hochaltars vor dem Volksaltar.

Der gesamte Gebets- und Lehrgottesdienst bliebe im Novus Ordo davon ja unbetroffen. Dieser würde weiterhin unverändert versus populum gehalten werden.

Damit wäre man voll auf der Schiene des zweiten Vatikanischen Konzils, welches einerseits eine stärkere Einbindung des Volkes (bei Gebets- und Lehrgottesdienst) fordert, andererseits aber die Beibehaltung des Wesenskerns der hl. Messe als unabdingbare Voraussetzung formuliert.

-jk-

Donnerstag, 30. November 2006

Die Presse titelt auf der ersten Seite: Die neue Ära der Christenverfolgung

Die Presse als die führende, als bürgerlich-konservativ geltende, Tageszeitung Österreichs bringt auf ihrer Titelseite als Topthema: Die neue Ära der Christenverfolgung.

Als Beispiel wird der Irak herausgegriffen, wo seit dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung durch den Einmarsch der U.S.-Truppen und ihrer Verbündeten der Zorn der islam. Mehrheitsbevölkerung sich ungebremst an den Irakern christlichen Glaubens entlädt. Während früher im Irak die Religionsfreiheit institutionell garantiert war und auch in der Praxis durch eine funktionierende äquidistante Verwaltung gewahrt blieb, ist die Situation heute für die Christen im Irak prekär. Im Jahr 1987, also vor dem ersten Angriff der USA auf das Land, lebten noch 1,4 Mio. Christen im Irak. heute sind es deutlich weniger als eine Million. Das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR berichtet, dass die in Syrien ankommenden Flüchtlinge aus dem Irak 44 % Christen wären - bei einem offiziellen Christenanteil im Irak von 3 %.

Der chaldäisch-katholische Bischof von Basra, Erzbischof Gabriel Kassab sagt, dass mehr als die Hälfte seiner Gemeinde den Irak bereits verlassen habe. Er selbst wurde vom Vatikan nach Sydney versetzt. Nachfolger für Basra wurde keiner bestellt.

Trotz der institutionell garantierten Religionsfreiheit in Ländern wie der Türkei, sind Menschen nicht-islamischen Glaubens Bürger zweiter Klasse. Der Handlungsspielraum christlicher Gemeinden ist drastisch eingeschränkt, Grunderwerb oder der Betrieb von eigenen Priesterseminaren ist nicht gestattet. Christen werden großteils vom Staatsdienst ausgeschlossen, vor Gericht gelten sie als weniger glaubwürdig (diesbezügliche Fälle wurden uns besonders von koptischen Freunden aus Ägypten berichtet!), beim Übertritt eines Moslems zum Christentum ist die gesellschaftliche Ächtung (auch von der eigenen Familie) noch die "harmloseste" Konsequenz. In Ländern, wo die Scharia gilt, kann darauf sogar die Todesstrafe stehen.

All dies zu berücksichtigen und in seine Diplomatie einzubauen, steht auf dem Erledigungszettel des Hl. Vaters, wenn er dieser Tage in der Türkei weilt. Menschlich sind diese Probleme nicht bewältigbar. Aber was können wir Menschen schon alleine und aus eigener Kraft? Halten wir uns daher an die drei G-Regel: Gebet, Gebet, Gebet!

-jk-